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Darf man sich als Mama auf den Schulstart nach den Ferien freuen? Meine Meinung als 6-fache Mama
Gestern wurde mir auf Tiktok ein Video einer Mama eingespielt, die sich sehr auf den Schulstart nach den Ferien freute. In den Kommentaren haufenweise Belehrungen, in denen gesagt wurde, sie würde ihre Kinder nicht lieben, solche Menschen wie sie hätten keine Kinder bekommen dürfen. Ganz übel. Der Tellerrand der Privilegien Was dabei aber nicht bedacht wurde: Nicht jede Mama hat diese Option, eine „Stay-at-home-Mom“ sein zu können. Nicht jede Mama hat ein soziales Fangnetz durch Eltern, Geschwister, Freundschaften, die einspringen, wenn Kita und Schule geschlossen haben und ist somit schlichtweg auf institutionelle Betreuungsangebote angewiesen. Nicht alle haben diese Privilegien und Ressourcen, ihre Kinder einfach so und auf unbestimmte Zeit zuhause…
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Weihnachten, das Fest des Mental Load // Ein paar wichtige Worte einer 6-fachen Mama
Es ist Weihnachten, heute ist Heiligabend und bei uns kommt das Christkind. Bei dir vielleicht auch. Oder auch der Weihnachtsmann. Vielleicht feierst du auch gar nicht Weihnachten. Alles ist vollkommen okay und bedarf keiner Rechtfertigung. Wieso ich mich nun also heute hier hin setze und diese Worte zu Weihnachten schreibe? Weil es auch heute einer Erinnerung bedarf, wie viel wir sichtbar und unsichtbar leisten. Denn die Weihnachtszeit ist der Höhepunkt für Mental Load, Care Arbeit und Burnout für Frauen, vor allem Mütter. Imaginären Wesen wird der Ruhm zuteil, den wir erschaffen haben. Eine weihnachtliche Atmosphäre, die Planung des Essens, der Geschenke, das Besorgen eben dieser, die Dekoration, die Einladungen an…
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So alt wie Stiflers Mom – darf man sich noch als Mama sexy fühlen?
Vor einer Woche wurde ich 38 Jahre alt. Ich hatte mir ehrlich nichts dabei gedacht, denn Alter ist nur eine Zahl – zumindest ab einem gewissen Alter. Weißt du, was ich meine? Aber dann kam jemand damit um die Ecke, dass ich nun so alt sei wie Stiflers Mom von American Pie. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ob ich mit mir im Reinen bin, wie ich mich fühle Darf man sich, wenn man Kinder geboren hat, eigentlich noch als Mama sexy fühlen oder gibt man das mit im Kreißsaal ab? Ich habe 6 Kinder geboren und finde, das ist schon eine krasse Leistung, die mein Körper da vollführt hat.…
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Vorsätze für 2025? Na klar habe ich welche!
Ja, ich habe mir Vorsätze für 2025 gemacht. Und ja, ich weiß, dass man jederzeit damit anfangen kann, etwas zu verändern. Aber ja, auch ich brauche manchmal einfach fixe Daten, um den Hintern vom Stuhl hochzubekommen und was zu ändern. Also here we go und ich plaudere so ein bisschen aus dem Nähkästchen. Das machst du im Anschluss in den Kommentaren auch, ja? JA? Das letzte Jahr ist jedenfalls ein bisschen aus den Fugen geraten. Ich hatte einige persönliche Krisen zu bewältigen, der Keller wurde uns unterm Hintern weg geschwemmt und finanziell sah es zeitweise zappenduster aus. jetzt zum Jahresende hat sich einiges geklärt, wir können aufatmen und auch wieder…
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Mehr Selbstfürsorge im Elternalltag mit der Fabletics21-Challenge
Werbung mit Fabletics* Ich schreibe hier so oft über Selbstfürsorge im Alltag und gebe Tipps, wie man sich zwischen Windeln, Hausaufgabenbetreuung und nächtlichen Fieberkindern nicht selbst vergisst. Heute aber möchte ich dir eine Fitness-Challenge vorstellen, die mich unglaublich bereichert und mir hilft, mir selbst etwas Gutes zu tun. Du kennst bestimmt das Vorurteil, dass dicke Menschen keinen Sport machen und sich ungesund ernähren. Das ist schlichtweg falsch. Klar gibt es solche und solche, die gibt es aber bei normgewichtigen Menschen auch. Ich jedoch bewege mich unglaublich gern und liebe es, mich mit gesunden Lebensmitteln auszutoben, schiebe aber beides leider oft beiseite, weil der Alltag mich überrollt und ich mit sechs…
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Im Elternalltag nicht untergehen // 5 einfache Selbstfürsorge Tipps
Selbstfürsorge Tipps – meine Rettungsanker im Elternalltag Ich bin Mama. Ich bin sehr gern Mama. Doch ab und an, nein eigentlich ziemlich oft, komme ich ins Straucheln zwischen all den Bedürfnissen. Gerade mit sechs Kindern prallen da ganz viele Wünsche, Bedürfnisse und Charaktere aufeinander. Das alles zu händeln, ist gar nicht so einfach. Mittlerweile habe ich da aber ein paar Strategien für mich entwickelt, die mir helfen, mich über Wasser zu halten. Strategien, die ich immer wieder im Alltag anwende, damit meine Selbstfürsorge nicht zu kurz kommt. Was mir bei schlechter Laune hilft, kannst du hier nachlesen. Was du über Bedürfnisse wissen musst Deine Bedürfnisse, gerade die Grundbedürfnisse, wie Nahrung,…
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Selbstfürsorge // Wieso ich in keiner Eltern-Whatsapp-Gruppe bin
Neulich hat Béa auf Twitter gefragt, wie das Verhältnis zu anderen Eltern sei. Zu den Eltern der Freundschaften unserer Kinder. Ob wir einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang pflegen. Und da musste ich ein bisschen darüber nachdenken und habe schließlich geantwortet, dass ich zum Großteil keinerlei Kontakt zu den Eltern pflege. Weil es mir geheuchelt vorkommt, da zwanghaft etwas aufzubauen, wo nichts ist. Ich weiß, dass viele (vor allem) Mütter sich durch die Kita und Schule neue Elternkontakte wünschen. Dass sie sich erhoffen, dass sie durch die eigenen Kinder Anschluss bekommen. Dass die Einsamkeit mit den Kindern stark zunimmt und Freundschaften zerbrechen. Auch ich habe nur noch wenige Freundschaften, die die…
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Mehr Zeit für mich // Selbstfürsorge im Alltag als Mama
Momentan hetze ich eigentlich nur noch von Termin zu Termin. Zeit für mich bleibt aktuell sehr oft auf der Strecke. Hier der Elternsprechtag, da das Fußballtraining und nebenbei noch mein Fernstudium. Ach ja, ich blogge ja auch noch, um uns hier mit zu finanzieren. Kurzum: Selbstfürsorge im Alltag kommen im Moment wirklich oft zu kurz. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, mich immer mal wieder auszuklinken und um mich zu kümmern. Und da ich mir an die eigene Nase packen muss, dachte ich mir, ich lasse dich einfach ein wenig daran teilhaben. Selfcare im Elternalltag – ein Drahtseilakt Aktuell sieht mein Tag so aus, dass ich morgens gegen…
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Mama zockt // Ich hab diese Me-Time so so so nötig
„Tut mir leid, Schatz, ich kann gerade nicht. Mama zockt.“ Ja, ich zocke am Laptop, während meine Kinder wach sind. Ich Rabenmutter. Aber tut es mir ehrlich leid? Nein, eigentlich nicht. Nein, den Anruf beim Jugendamt kannst du dir sparen. Denn die meiste Zeit bin ich tatsächlich die Mama, die putzt, kocht, auf dem Boden herum kriecht, Lego Türme baut, Hausaufgaben und Wutanfälle begleitet, Wäsche faltet, die Kinder von A nach B fährt und sich hinten anstellt. Aber nicht immer. Denn manchmal, manchmal möchte ich einfach ich sein. Nicht fremdbestimmt und fremdgesteuert. Manchmal möchte ich etwas für mich tun. Und nur für mich. Me-Time ist seit der Covid_19 Pandemie sowieso…
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Nur 5 Minuten – wie sehr mir das Alleinsein fehlt
10 Wochen. 10 Wochen leben wir hier großteils isoliert, treffen weder Freunde noch Bekannte, betreiben Homeschooling und versuchen uns an Schadensbegrenzung. Ich sitze stundenlang an Deutschaufgaben für das Kind mit Lese-Rechtschreibstörung, diskutiere mit dem Klassenüberspringer die Wichtigkeit von Satzartbestimmungen und Malrechnen und wälze mit dem besonnenen „Ups, das hab ich vergessen“-Kind Vogelführer für die Bestimmung der heimischen Vogelarten. (Hier habe ich übrigens über Homeschooling und Chancengleichheit geschrieben.) Nebenbei rauscht die Spülmaschine im Schichtsystem, Körbe voller Wäsche warten auf ihre Bearbeitung und der Garten sieht aus, als entstamme er einer dieser Dokus von verlassenen Häusen. (Dieser TLC-Mist mit Geistern – kennst du vielleicht.) Dazu kommt ein nicht mehr in den Kindergarten…
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Tut mir leid, hab keine Zeit! Über Familienmanagement im Hause Puddingklecks
Manchmal frage ich mich wirklich, warum es Familienmanagement nicht als Studiengang gibt. Am besten mit Schwerpunkt Großfamilienkoordination. Denn, ehrlich, ich hätte mir vor einigen Jahren nicht im Ansatz ausmalen können, wie sehr ich mit vier Kindern und schwanger am rotieren bin. Dass ich mittlerweile nur noch genervt reagiere, wenn man von mir Rechenschaft verlangt, wenn manche Zeiten und Tage einfach blockiert sind. Gerade hat der Fasching Hochsaison, das Wochenende ist durchgetaktet mit Auftritten und Geburtstagen, unter der Woche darf ich mich zwischen den Hobbies der Kinder und Terminen für meine Wenigkeit zerreißen. Und dann wäre da auch noch der Mann, der neben seinen regulären schnieken 39 Stunden Überstunden schiebt, wenn…
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1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #50 mit Resümee
Es ist vollbracht! Ich habe wirklich alle 1000 Fragen durchgezogen. Und ehrlich, ich bin froh, dass das Ende nun erreicht ist. Nicht, dass es mir keinen Spaß gemacht hätte. Aber irgendwann ist es auch gut und ich brauche „den Platz“ für andere Dinge. Außerdem hatte ich zunehmend das Gefühl, dass mir diese Fragen nicht wirklich bei meiner Suche nach mir selbst weitergeholfen haben, sondern eher Klischees und Vorurteile abfragen wollten. Auf der anderen Seite fand ich es super spannend, mehr über andere Blogger zu erfahren und ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken. Hier also die Selbstfindung #50 mit den letzten meiner Antworten. 1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung…