1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung #44 & #45. Herz, Stein
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1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #44 & #45

Hallo 1. Dezember! Das erste Türchen wird heute geöffnet, morgen ist schon der erste Advent und Weihnachten rückt flott näher. Zeit, mit den Dingen aus diesem Jahr langsam abzuschließen. Deswegen gibt es heute wieder 40 Antworten der 1000 Fragen, nämlich Selbstfindung #44 und #45. Ob ich es mir unnötig schwer mache, was mir den Schlaf raubt und auf welchen Feiertag im Jahr ich mich am meisten freue (als ob das nicht ersichtlich ist 😀 ), das gibt es jetzt frisch beantwortet.

1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #44 & #45

861: Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen? Ehrlich, das ist etwas, worüber ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. Wahrscheinlich eine Mischung aus simplen Bastelanleitungen für Menschen mit zwei linken Händen, Rezepten und Alltagsgeschichten.

862: Was motiviert dich zum Sporttreiben? Nichts, deswegen mache ich ja kaum Sport – außer hinter den Kindern herzurennen.

863: Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus? Da bin ich wohl ziemlich stark geprägt von Supernatural. Und irgendwie vermischen sich die Himmelskämpfer mit meiner kindlichen Vorstellung, dass es dort oben zumindest einfach friedlich ist und man alle seine Lieben wiedersieht.

864: Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor? Oh, ähm …. Strukturierter zu sein und dadurch gelassener. Nachdem sich das seit Jahren wiederholt, sieht man meine Erfolgsquote. Sie verläuft sich irgendwo im Sand.

865: Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen? Diesen Sommer bei meinen Eltern auf der Terrasse. Das holt mir immer ein Stückchen Kindheit zurück, denn die meisten Sommer verbrachte ich entweder in Freibädern oder lesend in der Hängematte.

866: Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten? So, dann oute ich mich mal, dass ich noch nie echte Wellnessbehandlungen hatte. Ich gehe ab und an in die Sauna, weil ich das gern mag. Aber sonst? Sonst bin ich wohl ein total unwissender Mensch, was diesen Bereich angeht. Oder zählt Soulfood vernaschen auch als Wellness?

867: Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original? Es gibt ein paar Filme, die im Deutschen so „kastriert“ sind, dass wichtige Schlüsselszenen fehlen. Die schaue ich dann doch lieber in der Muttersprache (meist aus Hollywood) an. Ansonsten ist mein Hirn leider nicht mehr so schnell beim Übersetzen, wie noch vor 10 Jahren. Das macht es dann doch ab und an schwer, wenn Menschen schnell reden, da hinterher zu kommen.

868: Machst du es dir manchmal unnötig schwer? Natürlich. Immer dann, wenn ich meine Prinzipien nicht über Bord werfe, nur damit ich nicht anecke. Das passiert eigentlich fast täglich. Aber ich finde es unheimlich wichtig für mich und mein Seelenheil – und auch als Vorbild für meine Kinder – zu zeigen, dass der einfache Weg nicht immer der richtige ist und man für sich selbst einstehen muss.

869: Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen? Puh, nachdem man mich eigentlich immer direkt korrigiert hat, wenn ich etwas falsch ausgesprochen habe, kann ich mich an kein Wort erinnern. Höchstens „Lupdalon“ für Luftballon. Aber da war ich 18 Monate alt und meine Eltern fanden das wohl süß.

870: Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel? Wenn ich mit dem Weg die meiste Zeit unglücklich bin, wird der Fokus vom Ziel weggerückt. Ich muss sowohl hinter dem Weg als auch hinter dem Ziel stehen. Und es führen viele Wege dorthin.

871: Lässt du dich manchmal ausnutzen? Ja, eigentlich immer wieder. Einfach, weil ich ein gutmütiger Mensch bin. Mittlerweile ist es aber schon weit weniger geworden, weil ich weiß, wie toll sich ein „Nein“ aus Überzeugung anfühlt.

872: Hörst du oft Radio? Das Radio läuft immer beim Auto fahren. Ansonsten bin ich ein Mensch, der es gern total still hat.

873: Was ist schlimmer: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?Dass ich am Studium gescheitert bin Hmm… Ich glaube, das kommt wirklich darauf an, ob man von vornherein weiß, es ist ein Himmelfahrtskommando oder ob die Chancen zumindest 50/50 stehen. – mehr als einmal – war dann schon wirklich mies, einfach, weil die Chancen eigentlich gut standen.

874: Was hätten die anderen nie von dir erwartet? Das ist einfach. Sie hätten nie erwartet, dass ich das Leben führe, das ich nun habe. Ich war ein absoluter Partymensch, jemand, der unabhängig und frei sein und Karriere machen wollte. Tja, und dann kam ER.

875: Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr? Weihnachten und das ganze Drumherum. Ich mag es, wenn es kuschelig ist, nach Plätzchen duftet und man die Liebsten um sich geschart hat.

876: Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen? Hmm…. Wenn ich die Augen schließe und daran denke, kommt ein ziemlich starkes Apfelgrün mit Verlauf ins Orange raus.

877: Wer beschützt dich? Leben wir im Mittelalter, dass das jemand machen müsste? Ich glaube, das Gesetz beschützt mich. Und auch die lieben Menschen, die für Recht und Ordnung sorgen. Und außerdem mein Gerechtigkeitssinn und mein Überlebensinstinkt.

878: Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel? Gerade im Sommer, wenn die Nächte lau sind, liege ich gern mit dem Herzmann auf der Terrasse und starre mit ihm in den Himmel. Das habe ich aber schon immer total gern gemacht.

879: Wovon wirst du ruhig? Normalerweise Valium. Nee, Spaß beiseite. Ich werde ruhig, wenn ich Zeit für mich habe. Oder wenn mich der Herzmann einfach in den Arm nimmt.

880: Kannst du Stille gut aushalten? Bis vor ein paar Jahren war die Stille für mich beklemmend. Mittlerweile weiß ich, dass Stille auch einfach nur schön sein kann. Morgens, wenn alle gesund und aus dem Haus sind, ist es mittlerweile mein Ritual, mich erst einmal ein paar Minuten mit einem Cappuccino zusetzen und die Stille zu genießen.

881: Fühlst du dich wohl in deiner Haut? Nein, definitiv nicht. Aber ich akzeptiere, wie ich bin.

882: Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest? Nachdem ich nie viel besessen habe, kenne ich die Situation und würde daher wohl erst einmal schauen, was ich veräußern kann, um zumindest laufende Kosten zu decken, bis wieder was rein kommt.

883: Mit welchem Material bastelst du am liebsten? Eigentlich bastle ich ja überhaupt nicht gern. Wenn es aber sein muss, dann am liebsten mit Tonpapier.

884: Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden? Immer wieder  Supernatural und Scrubs. Von Buffy dachte ich das auch mal, aber wenn man sich da die alten Folgen anschaut, hat das mittlerweile eher Fremdschämfaktor als Gruselfaktor.

885: Hast du gern mehrere Eisen im Feuer? Vor meinem Mann habe ich gern geflirtet. Aber ich habe zuvor immer die Spielregeln und Grenzen abgesteckt. Heute wäre mir das wohl zu anstrengend. Und mein Ego kann ich auch anderweitig pushen, als dass ich meinen Marktwert mehrgleisig testen muss.

886: Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche? Gerade wenn ich mich ärgere, spreche ich in Gedanken alternative Reaktionen mit mir aus. Meist ist der Zug dann schon längst abgefahren, aber ich brauche es, das im Nachhinein nochmal zu verarbeiten.

887: Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen? Das kommt ganz darauf an, worum es sich handelt.

888: Welchen Comedian magst du am liebsten? Früher fand ich Dieter Nuhr ganz toll. Mittlerweile finde ich ihn aber eher anstrengend als unterhaltend. Ganz gern mag ich Kaya Yanar. Und das schon seit Jahren.

889: Welche Blumen verschenkst du gern? Blumen mit Wurzeln. Schnittblumen sind zum Sterben verdammt. Und irgendwie mag ich den Gedanken gar nicht. Daher immer Blümchen im Topf, damit sie (auch bei schwarzem Daumen) eine Überlebenschance haben.

890: Was raubt dir den Schlaf? eine unschöne BegegnungNeulich war das . Aber im Allgemeinen sind das oft Nächte, in denen ich negative Erlebnisse aufarbeite.

891: Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten? Lesen. Oder Disneyfilme mit den Kindern ansehen und dabei Eis aus der Großpackung löffeln.

892: Sagst du lieber „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“? Ich sage beides gern. Morgens gut gelaunt und frisch und abends liebevoll und kuschelig.

893: Liest du gern vor? Tatsächlich ist es das, was mir mit den Kindern am meisten Spaß macht. Ich bin keine Rollenspielmami (außer ich darf die unausstehliche Tante Elfriede sein 😀 ) und spiele lieber fair, als dass ich die Kinder gewinnen lasse. Beim Vorlesen wird es dann immer so schön kuschelig und heimelig und man rückt enger zusammen. Ich liebe es.

894: Wie würdest du dein Leben anpacken, wenn du noch mal von vorn anfangen dürftest? Genau so, weil es gut ist, wie es ist. Manchen Fehlkauf würde ich wohl nicht wieder machen und damit viel Geld für die Zukunft sparen, aber ansonsten bereue ich keine meiner Lebensentscheidungen wirklich so sehr, als dass ich sie rückgängig machen wollen würde.

895: Hast du jemals einen lQ-Test gemacht? Ja – und ich bin wohl die Dümmste in meinem Freundeskreis. Zumindest haben mich alle überragt. Mein IQ lag laut Internettest bei 128.

896: Beherrschst du Standardtänze? Nachdem bei uns in der 9. Klasse ein Tanzkurs dazu gehört hat, beherrsche ich zumindest die Grundschritte von Rumba und Disco Fox.

897: Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten? Es gibt eine Lieblingsseite? Naja, also je nachdem, wo wir schlafen, immer die Seite, die näher zum Klo ist.

898: Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied? Warum soll mir etwas peinlich sein, das ich liebe? Der Sinn erschließt sich mit nicht.

899: Hast du schon mal ein Weltwunder gesehen? Nein, dafür bin ich einfach noch nicht weit genug gereist.

900: Hast du gern recht? Natürlich. Wer hat das nicht? Ich kenne niemanden, der gern im Unrecht ist.

*****

Das waren meine Antworten auf die Blogaktion von Johanna. Alle weiteren Fragen von mir beantwortet findest du >>hier<<. Viel Spaß beim Lesen.

Herzlichst, die Julie

 

Die Antworten 861 - 900 in den 1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung #44 und #45 zusammengefasst. Ob ich gern recht habe und was mir den Schlaf raubt.

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2 Comments

  1. Yvonne says:

    Doch du hast eines der neuen sieben Weltwunder gesehen und besucht. Das Kolosseum in Rom! 😉
    Liebe Grüße

    1. Ach herrje. Da sieht man mal, wie gut die Schwangerschaftsdemenz schon arbeitet. Vielen Dank für den Hinweis. <3
      Liebe Grüße

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