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Hand in Hand – Geschwisterliebe der zwei Kleinsten
Manchmal, da hadere ich mit mir, hinterfrage alle Handlungen und fühle mich, als sei ich die schlimmste Mama der Welt. Und das bin ich ab und an auch, wenn ich das Brot falsch schneide oder das Lieblingsshirt nicht schnell genug gewaschen wurde. Manchmal bin ich vielleicht auch ungerecht und zu laut, nicht so impulskontrolliert, wie ich sein müsste. Wenn Geschwisterliebe sichtbar wird Nichts mehr verpassen mit meinem WhatsApp-Kanal! Aber dann, ja dann gibt es solche Momente. Momente, in denen das Mäusemädchen nur darauf hin fiebert, ihren kleinsten großen Bruder abzuholen und mit ihm dann Hand in Hand den Heimweg bestreitet. Momente, in denen die beiden in vollkommener Harmonie Witze reißen…
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Darf man sich als Mama auf den Schulstart nach den Ferien freuen? Meine Meinung als 6-fache Mama
Gestern wurde mir auf Tiktok ein Video einer Mama eingespielt, die sich sehr auf den Schulstart nach den Ferien freute. In den Kommentaren haufenweise Belehrungen, in denen gesagt wurde, sie würde ihre Kinder nicht lieben, solche Menschen wie sie hätten keine Kinder bekommen dürfen. Ganz übel. Der Tellerrand der Privilegien Was dabei aber nicht bedacht wurde: Nicht jede Mama hat diese Option, eine „Stay-at-home-Mom“ sein zu können. Nicht jede Mama hat ein soziales Fangnetz durch Eltern, Geschwister, Freundschaften, die einspringen, wenn Kita und Schule geschlossen haben und ist somit schlichtweg auf institutionelle Betreuungsangebote angewiesen. Nicht alle haben diese Privilegien und Ressourcen, ihre Kinder einfach so und auf unbestimmte Zeit zuhause…
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Wir müssen darüber sprechen: Wie ich mit meinen Kindern internalisierte Misogynie sichtbar mache
Aufklärung von Kindern zwischen 6 und 10 über internalisierte Misogynie Wir kennen wohl alle das Lied „Bauch, Beine, Po*“ von Shirin David. Und ich denke, die meisten von uns haben „Love is blind – Germany“ angesehen und waren beim Finale entsetzt, dass Hanni so von dem Moderatorenpaar zerfetzt wurde. Beides ist toxisch, sexistisch und enthält internalisierte Misogynie und ich finde, wir müssen darüber sprechen. Nicht nur untereinander, sondern auch mit unseren Kindern. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren befinden sich in einer entscheidenden Phase ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung. In diesem Alter beginnen sie, gesellschaftliche Normen und Rollenbilder intensiver wahrzunehmen und zu übernehmen. Es ist daher wichtig, ihnen…
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Feministische Erziehung? Wie Gleichberechtigung und Gleichstellung von Anfang an vorgelebt werden können
Ich lese und höre so oft, wie ich so feministisch unterwegs sein kann. Wie ich das Patriarchat verurteilen und gleichzeitig verheiratet sein kann. Ganz einfach, das Patriarchat schadet nicht nur uns Frauen, sondern allen. Deswegen trete ich nicht nur im Internet so auf, sondern wir leben auch daheim eine feministische Erziehung. Und ich bin es ehrlich leid, dass wir unseren Töchtern beibringen müssen, sich selbst zu verteidigen, nachts nicht allein unterwegs zu sein und grundsätzlich bei allen männlich gelesenen Personen erst einmal misstrauisch zu sein. Doch wie können wir als Eltern im Alltag feministische Werte einbringen und dabei gleichzeitig das Patriarchat hinterfragen und aufbrechen? Ich habe mich mit dem Thema…
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Komplimente machen das Leben schöner, lass uns gegenseitig die Seele streicheln!
Komplimente machen das Leben schöner. Für mehr liebevolle Worte! „Nur Hunde spielen mit Knochen“, sagst du, als du ein Bild von mir siehst. Das, was auf den ersten Blick wie ein Kompliment klingt, ist keines. Es wertet andere Menschen ab. Genauso wie es Menschen gibt, die (vielleicht krankheitsbedingt) dick sind, gibt es Menschen, die ungewollt dünn sind. Es gibt so viele Komplimente, die nicht auf die Figur abspielen, die niemand anderen abwerten oder zum Vergleich heran ziehen. Oftmals, wenn ich Menschen darauf anspreche, dass dies oder jenes kein Kompliment ist, kommt das Scheinargument, dass es den Spruch ja auch bei großen Ketten auf Tassen gedruckt gibt. So schlimm könne es…
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Werte mitgeben – das sollen meine Kinder verinnerlichen // stop Bodyshaming
Es ist wieder Sommer und in den Medien wird heiß diskutiert, ob Sternchen A 20 Kilo zugelegt hat und wie Sternchen B 15 Kilo verloren hat. Und wieso sieht Schauspieler*in C eigentlich so verbraucht aus und weshalb hat Musiker*in D so eine lange Narbe am Oberschenkel? Oberflächlichkeiten, wohin das Auge reicht. Wortwörtlich. Deswegen setze ich mich gezielt dafür ein, dass wir unseren Kindern passende Werte mitgeben. Werte, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, wie das Händewaschen nach dem Toilettengang. Denn Bodyshaming – das wissen wir alle – ist totaler Mist. Das gilt übrigens nicht nur für Menschen mit Mehrgewicht, sondern auch für Menschen, die (ungewollt) dünn sind. Der Körper macht einen…
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4. Geburtstag vom Keks // Eine Liebeserklärung und Geschenke
Manchmal, da sitze ich da, beobachte meine Kinder, wie sie mit Knete Figuren formen oder gedankenversunken im Garten sitzen und Gänseblümchen essen und frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Vor ein paar Tagen nun hat auch schon der Keks seinen 4. Geburtstag gefeiert. Vier Jahre alt ist er nun, unser Keksinator. Und so sehr ich mir oft denke, wie klein er eigentlich noch ist, das stimmt eigentlich gar nicht. Denn dieser kleine Mensch, mein 5. Kind, geht nun schon seit einem Jahr in den Kindergarten. Dieser kleine Mensch hat genaue Vorstellungen davon, wer ihm wohlgesonnen ist und wen er doof findet. Und dieser kleine Mensch hat einen Entdeckerdurst, wie…
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Urlaub allein ohne Kinder – warum Egoismus auch mal gut tut
Aktuell mache ich Urlaub in New York. Eine meiner Herzmenschen und ich, wir erleben diesen Trubel, lassen es uns gut gehen und genießen die Freiheit. Urlaub ohne Kinder ist etwas ganz besonderes und wertvolles, was ich nicht missen mag. Leider kommen auch immer wieder zweifelnde und motzige Stimmen empor, die das nicht nachvollziehen können. Deswegen möchte ich hier ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, warum Urlaub ohne Kinder genau das richtige sein kann. Ausbruch aus dem Alltag Gerade wir Eltern – explizit die, die den Großteil der Fürsorgearbeit leisten – haben oft kaum Ausgleich zum Windelwechseln, Gefühle begleiten, Brote schmieren und Schmutzwäsche waschen. Wir befinden uns oftmals in einem Hamsterrad,…
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Dein Alltag ist ihre Kindheit – aber andersrum doch auch?!
Ich las heute früh in Instagram in etwa folgendes: Deine Kinder werden sich nicht an Wäscheberge oder dreckige Fenster erinnern. Aber sie werden sich daran erinnern, wenn du lachend mit ihnen in Pfützen gehüpft bist. Dein Alltag ist ihre Kindheit. Schön. Wirklich. Aber das muss man sich auch leisten können. Man muss es sich leisten können. die Wäscheberge, das Geschirr und den dreckigen Fußboden ignorieren zu können. Man muss es sich leisten können, die gesamte Freiheit in die Kinder zu investieren und die lachende Spaßmama (oder der Spaßpapa) sein. Denn das erfordert Ressourcen, die die wenigsten zur Verfügung haben. Ressourcen, für die man privilegiert sein muss. Wer kann es sich…
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Gleichberechtigung von Care Arbeit und Mental Load am Arsch – #mittelfingermittwoch
Heute ist Mittwoch. #mittelfingermittwoch, um genau zu sein. Und heute Nacht, nachdem ich also abends ein Onlineseminar für mein Studium besucht und im Anschluss noch das Babyphone bewacht habe, damit der Mann essen jagen kann (ja, ich spiele mit Klischees), bekam ich auf Instagram folgende Aussage: „Wow, sechs Kinder. Da bist du sicher Vollzeitmama oder?“ Und allein bei der Frage steigt mir immer direkt der Puls. Denn in 99,8 % aller Fälle würde diese Frage einem Mann mit der Kinderzahl – oder überhaupt mit Kindern – nicht gestellt werden. Care Arbeit und Mental Load sind weiblich. Gleichberechtigung gibt es nicht. Ich beschäftige mich ja gerade auch im Studium mit Work-Life-Balance…
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„Mama, warum gibt es Krieg?“
Da sind wir also. Wir sitzen am Frühstückstisch, Manuel schaut mich sorgvoll an und fragt: „Haste das mitbekommen? Der Putin hat die Ukraine beschossen!“ Mir entgleiten die Gesichtszüge und frage, wann das denn passiert ist. Die letzten Nachrichten habe ich morgens um 3 beim Stillen gelesen und da stand noch nix von Raketenbeschuss. Kurz darauf kommen die Nachrichten. Der 9-jährige Zwerg schnappt was von Krieg, Nato und Flucht auf, schaut mich mit traurigen Augen an und möchte wissen: „Mama, warum gibt es Krieg? Können wir in ein anderes Land ziehen? Weit weg? Auf eine Insel, dass der Putin uns nicht findet?“ Mein Herz bricht. Ich kenne die Erzählungen meines Opas…
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„Kinder stark machen – was dem Selbstwert gut tut“ von Vera Rosenauer
*Rezension Gerade in der heutigen Zeit, in der Kinder von der Politik verheizt und vergessen werden, in der der Leistungsdruck oftmals die Menschlichkeit überlagert, ist es wichtig, unseren Kindern den Rücken zu stärken. Der liebevolle Elternratgeber „Kinder stark machen – was dem Selbstwert gut tut“ ist da eine tolle Stütze. Vera Rosenauer gibt auf 192 Seiten unglaublich viele konstruktive Tipps, wie wir unseren Kindern ein gesundes Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben können. Über die Vera Rosenauer Die Autorin, selbst Mutter 2er Kinder, ist unter anderem Dipl.Elternbildnerin und Dipl. Erziehungsberaterin. Sie bringt außerdem jahrelange Erfahrung durch ihre beiden Töchter mit, die sie als ihre Lehrmeisterinnen bezeichnet und möchte lebensnahe Impulse…