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Kalter Entzug – mein Clean-eating-Revival

Ich traue es mich kaum zu sagen, aber die letzten Wochen waren einfach nur geprägt von Völlerei, Urlaubsmodus mit „Belohnungen“ und Geburtstagsfeiern als Ausrede. Das Ende vom Lied? Mein positives Gefühl von den vier Wochen, in denen ich mich clean ernährt habe, sind futsch. Komplett weg. Mehr noch, fast alle Kilos sind wieder drauf. Und wieder fühle ich mich müde und schlapp und unausgeglichen. Kurzum, ich fühle mich nicht mehr wohl, weil sogar die am meisten ausgeleierte Legging (und die dehnen sich wirklich wunderbar mit) kneift. Es ist ein Trauerspiel.

Bisher habe ich aber leider so überhaupt nicht wieder in eine gesunde und ausgewogene Lebensweise rein gefunden. Es gab einfach zu viele Ausnahmen, die irgendwann zur Regel wurde. Ja, man darf sich was gönnen. Vor allem im Urlaub die regionalen Spezialitäten möchte ich nicht missen. Eine Figur, mit der die alten Sachen nicht kneifen, allerdings schon.

Jetzt aber habe ich wieder die Möglichkeit, Routine walten zu lassen. Routine für eine ausgewogene Ernährung, für mehr Bewegung und für weniger Ausreden. 

Heute morgen fing ich an. Kalter Entzug. Kein Cappuccino, kein Marmeladenbrot – dabei hab ich doch so tolles Bierbrot gebacken, keine Mogeleien. Dafür waren der Frosch und ich draußen, erst die Mädels zur Schule bringen und dann spazieren. Ein bisschen habe ich Angst vor den Kopfschmerzen. Diese Kopfschmerzen, die knallhart darauf hinweisen, dass man sich bisher falsch ernährt hat und der Körper den Entzug irgendwie verkraften muss.

Und gleichzeitig freue ich mich auf die positive Wirkung. Darauf, ausgeschlafener zu sein, mehr Energie und meine Laune ein wenig mehr im Griff zu haben. Denn dass das, was ich die letzten Wochen mit meinem Körper angestellt habe, nicht sonderlich gesund war, muss ich wohl nicht erwähnen. Und nebenbei weiß ich ja durch den ersten Versuch schon, dass cleane Ernährung gar nicht so kompliziert oder schlecht umsetzbar ist. Eigentlich ist sie gut integrierbar – wenn man nicht zu faul ist. Ein paar Rezepte, wie den Zucchinikuchen, habe ich zumindest in der Rückhand und muss nicht bei Null anfangen.

Nun darf man sich also freuen, denn die eingeknickte Julie berichtet die nächsten Wochen jeden Montag live von ihren Verfehlungen. Denn die wird es geben, ich kenne mich. Aber sie werden eben wirklich wieder nur Ausnahmen sein. So zumindest der Plan.

Möchte jemand mitmachen? Anregungen? Tipps?

Ich jedenfalls husche nun ins Kinderzimmer und spiele Lego Duplo. Warum? Weil es ablenkt, dem Frosch unheimlich Spaß macht und ich in der Zeit schon keine Gummibärchen naschen kann. Und dann liegen da schon Äpfel und Bananen und Naturjoghurt bereit, falls der Naschzwang mich einnimmt.

Na, so fängt der Wochenstart doch schon mal super an oder? 😀

Herzlichst, die Julie

 

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2 Comments

  1. Ich kenne das nur zu gut, ich habe das mit der gesunden Ernährung und somit dem Verzicht auf Zucker, letztes Jahr von November bis Weihnachten durch gezogen. Angefangen habe ich damit wegen einer Diät. Nachdem mein Magen 2 Wochen Theater gemacht hat und ich auch diese tollen Kopfschmerzen hatte, ging es mir aber erstaunlich gut. Ich war fit und hab mich klasse gefühlt. Dann kam Weihnachten und ich habe mir gesagt eine Woche ist ok. Nur leider habe ich seitdem nicht mehr rein gefunden. Die Diät habe ich weiter durch gezogen bis Juli und habe in der Zeit wenigstens noch halb Wegs kontrolliert gegessen, aber seit dem ich die beendet habe, esse ich nur noch Mist, zu genommen habe ich zum Glück nicht wieder, aber ich fühle mich ständig so schlapp und aufgebläht. Deswegen starte ich ab heute auch wieder in eine gesündere Lebensweise und hoffe sehr, dass ich es diesmal wieder schaffe:)

    1. Ach, das ist ja super, dass ich mich nicht alleine quäle. 😀 Ich wünsche dir und mir viel Durchhaltevermögen.
      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, Tine.

      Liebe Grüße

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