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5 Tipps, wie man kranke Kinder beschäftigt

„Boah Mama, mir ist soooo langweilig!“ oder „Warum soll ich mich jetzt hinlegen?“ während die Augen tränen, das Fieberthermometer am liebsten selbst den Notarzt rufen würde und der Husten jedes zweite Wort abbricht, sind hier die Standardsätze der Kinder, die daheim bleiben „dürfen“. Dass Langeweile an sich gar nicht so schlecht ist und manchmal vielleicht auch nötig, habe ich dir >> hier << schon einmal erzählt.

Was aber, wenn die Langeweile überhand nimmt, das Mäuschen sich aber ausruhen soll?

Im Folgenden habe ich dir ein paar Tipps zusammengetragen, die den kranken Kindern die Langeweile abnimmt und sie zumindest zeitweise beschäftigt.

1. Bilder (aus)malen

Im Internet gibt es zahlreiche Malvorlagen kostenlos herunterzuladen. Ansonsten gibt es unheimlich viele tolle Malbücher für jedes Alter. Wenn dann auch noch die passenden Stifte dabei sind, was will man mehr? Und vielleicht setzt sich Mama oder Papa auch gleich dazu und frischt die Feinmotorik beim Ausmalbuch für große Leute auf? Außerdem kann man super Wettbewerbe daraus machen. Wer hat am ordentlichsten ausgemalt? Wessen Bild hat die meisten Farben? Welches Bild sieht am lustigsten aus?

2. Bücher lesen

Bücher gehen hier eigentlich immer. Ob vorgelesen oder selbst angeschaut, vertreiben sie wunderbar die Zeit. Aber auch Wimmelbücher und Puzzlebücher sind wirklich schöne Beschäftigungsmöglichkeiten. Während unsere Mäuschen krank sind, lassen sie sich gern von uns vorlesen und sind plötzlich nicht mehr ganz so groß, als dass sie es alleine und in Ruhe machen möchten. Aber krank darf man gern wieder ein bisschen kleiner sein oder?

3. Hörbüchern lauschen

Während die Kinder ein, am besten neues und unbekanntes, Hörbuch belauschen, müssen sie sich ruhig verhalten, denn sonst verstehen sie ja kaum etwas. Am besten klappt das natürlich bei Mami oder Papi im Arm, während der Kopf gekrault wird. Und wenn das kranke Häschen schläft, gaaanz vorsichtig aus dem Zimmer schleichen.

4. Flimmerkiste an

Klingt nicht sonderlich sinnoll, aber es muss eben auch nicht immer pädagogisch wertvoll sondern einfach unterhaltend sein. Entweder wir Großen setzen uns dazu – wenn das Programm nach meinem Geschmack ist – oder machen das, was durch die Rundumbetreuung des kranken Kindes liegen geblieben ist. Meist entspannen die Kleinen sich dabei so sehr, dass sie einschlummern und sich so den Schlaf holen, den sie brauchen, um wieder fit zu werden.

5. Raus an die frische Luft

Bei den meisten Krankheiten ist frische Luft weder kontraproduktiv noch tödlich. Im Gegenteil. Solange die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen, es nicht gerade aus Eimern gießt und das Kind sich einigermaßen fit fühlt, ist einem Spaziergang in den meisten Fällen – außer der Arzt spricht etwas anderes – nichts entgegenzusetzen. Natürlich sollte das Kind dann nicht direkt durch die Gegend toben und sich verausgaben, aber 20 Minuten gemütlich laufen und sich die Nachbarschaft anschauen, ist durchaus in Ordnung. Gerade, wenn die Sonne scheint, können wir unsere vier Kinder kaum im Haus halten. Da gehen wir dann doch lieber gemeinsam raus, tanken Sonnenstrahlen und entspannen uns gemeinsam, statt genervt von uns und den Kindern den Tag drinnen verbringen zu müssen.

Welche Tipps hast du auf Lager? Was machst du, wenn dein Mäuschen krank ist?

Für weitere Tipps und Anregungen bin ich offen und freue mich auf dein Feedback. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben und zeigen, dass kranke Kinder mit der passenden Beschäftigung nicht anstrengender als gesunde Kinder sind.

Liebe Grüße, die Julie

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