Ein Corona Update aus der Großfamilie. Corona positiv mit 6 Kindern. Ein Bericht aus dem Alltag einer 8-köpfigen Familie mit Covid_19 #corona #covid_19 #familie #kinder #gesundheit #familienleben #pandemie
Gedankenwelt,  Life

Stay positive // ein Corona-Update

Joa also, da wären wir. Ich dachte mir, nachdem ich es nun eh schon heraus posaunt habe, dass hier im Haus Corona herrscht, kann ich auch gleich mal ein Corona-Update hinterherschieben. Ist bestimmt interessant für dich, falls du dich damit noch nicht herumschlagen musstest. Oder falls du ein paar Vergleiche ziehen möchtest.

Am Montag lag die Quote ja noch bei 50 Prozent. (Hier kannst du alles nachlesen, wie es dazu kam.) Mittlerweile haben wir eine 100 Prozentquote geschafft. Muss man auch erstmal hinbekommen oder? Ich finde ja, das sollte man schon irgendwie honorieren. Oder so ähnlich. 😀

So geht es uns aktuell

Hmm … wahrscheinlich ist das wieder gefundenes Fresschen für Impfgegner*innen, aber mir geht es noch immer wirklich beschissen. Wenn ich versuche, ohne Ibu oder Paracetamol den Tag zu bestreiten, zieht es mir direkt den Boden unter den Füßen weg. Die letzten beiden Nächte hat Manuel die Babymaus übernommen, die ich ja eigentlich noch stille, damit ich ein wenig durchatmen kann. Ich glaube aber, sie hätte bei mir eh nicht geschlafen, da ich abwechselnd Schüttelfrost und Schweißausbrüche hatte. Dazu die dichte Nase und der Dauerhusten. Ein Traum.

Die Kinder hatten/haben jeweils ein bis zwei Tage ne Matschbirne, erhöhte Temperatur und schniefen hier so rum. Ich glaube, die Schnoddernase hält sich auch einfach konstant. Die hatten wir davor ja auch. Der Husten ist wirklich unangenehm und hält die Kinder nachts wach. Wir haben die Tage deswegen Zwiebelsaft angesetzt und für alle, außer dem Babymädchen, gibt es außerdem 3x täglich einen Teelöffel Honig zum Lutschen. Versuch schadet ja nix oder?

Manuel geht es wieder relativ gut. Er versucht, uns hier über Wasser zu halten und bremst mich aus, wenn ich aufgrund der greifenden Schmerzmittel wieder meine, hier durchwuseln zu müssen.

Von Symptomfrei sind wir also weit entfernt, auch wenn das alles noch zum milden Verlauf zählt.

Die Grundschulkinder arbeiten, die Großen bleiben uninformiert

Ja, das klingt ein wenig provokativ, ist aber so. Für die Grundschulkinder haben wir direkt am Montag einen Batzen an Arbeitsmaterial bekommen, den wir – je nachdem, wie es uns geht – nach und nach abarbeiten. Da ist von Schreibübungen über Mathearbeitsblätter alles dabei. Und den Kindern tut es, soweit ich urteilen kann, auch ganz gut, zwischendurch den Kopf zu benutzen und nicht nur rumzugammeln.

Für die Großen kam trotz Krankmeldung: Nichts. Sie haben einzelne Klassenkameradinnen angeschrieben, ob sie ihnen Unterrichtsmaterialien und Hausaufgaben zuschicken, aber die Rückmeldung durch die Lehrkräfte, die das einfach ins Teams stellen könnten, ist gleich Null. Niente. Nada. Also lernen sie einfach die Vokabeln in Englisch (und Latein), die als nächstes dran kommen und machen ein paar Matheübungen aus dem Schulbuch. Ich finde es unheimlich schade, aber ändern kann man das nicht.

Aber soll ich ehrlich sein? Es gibt so viel Wichtigeres als Schulstoff, Schulnoten und schulische Leistungen. Hier steht das Gesundwerden an erster Stelle. Denn die Schulleistung ist nix wert, wenn die Gesundheit fehlt. So nämlich!

Glück im Corona-Unglück

Ja, ich finde, wir haben definitiv noch Glück. Denn wir sind hier nicht in einer Wohnung ohne Balkon. Wir haben schöne 126 qm Wohnfläche auf dem Land und können, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt, einfach mal in den Garten und uns abreagieren. Vitamin D tanken, schaukeln, Gartenarbeit leisten oder den Kopf in den Sandkasten stecken.

Ja, das ist Luxus!

Und ich bin wirklich dankbar dafür, dass wir so viel Raum haben und uns – obwohl wir 8 Personen sind – aus dem Weg gehen können, wenn uns alle auf den Senkel gehen.

Dazu haben wir wunderbare Freund*innen und Nachbar*innen, die uns mit allem beliefern, was wir brauchen uns können uns ohne schlechtes Gewissen eine Gemüsekiste leisten. Das macht das Ganze wirklich einfacher und nimmt die Sorgen ein wenig weg. Ich bin sehr dankbar dafür.

Und ansonsten?

Ansonsten habe ich nun endlich Zeit, meine ganzen Notizzettel in Rezepte für meinen Foodblog umzuwandeln. Und leider nutze ich die Zeit auch, um im Internet nach Frühlingsoutfits zu googeln und habe mich direkt in dieses Kleid von H&M* verliebt. Und dem Babymädchen würde ich am liebsten den Warenkorb mit den hübschen Dingen von Vertbaudet füllen. Latzhosen* sind ja komplett mein Ding. Hach ja …

Noch verkneife ich es mir. Wenn der Wunsch danach noch da ist, wenn wir wieder gesund sind, dann werde ich wohl das ein oder andere Teil besorgen. Auch Luxus. Und bis dahin wächst meine Merkerliste wohl bis ins Unendliche … 😀 

Ich hoffe, dir geht es besser und du passt gut auf dich auf. Ich gönne mir jetzt Kaffee 2, ein Stück Kuchen und die Couch.

Herzlichst, die Julie

 

 

Merke es dir für später:

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2 Kommentare

  • TAC

    Gute Besserung.
    Habt ihr einen Verdampfer? Gegen verstopfte Nase nutzen wir den gerne mit 2-3 Tropfen ätherischen Lavendel- oder Thymianöl im Wasser (muss einer sein, der das kann, sonst geht der dadurch kaputt).
    Und frisch aufgeschnitte Zwiebel neben das Bett hilft hier auch (meistens).
    LG von TAC

    • Julie

      Danke für deine Tipps. 🙂
      Zwiebeln haben wir in Schälchen auch überall aufgestellt. Leider mögen die Kinder den Geruch so gar nicht und kommen weniger zur Ruhe als ohne.
      Einen Verdampfer haben wir bisher nicht, aber da werde ich mich auf jeden Fall schlau machen.
      Dankeschön 🙂

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Geht in Ordnung.