Frohe Weihnachten von Julie, die mit ihrer Großfamilie das Weihnachtsfest mal wieder krank verbringt. Ein humorvoller und ehrlicher Einblick.
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Frohe Weihnachten! Alle Jahre wieder … krank

Es ist etwa vier Uhr morgens und ich bin seit über einer Stunde wach, weil das kleine Mädchen herzzerreißend geweint hat und ich im Anschluss nicht mehr in den Schlaf finden konnte. Also dachte ich mir, ich bin jetzt einfach produktiv, setze mich an den Laptop und wünsche dir frohe Weihnachten. Nebenbei erzähle ich dir als Schmankerl, wie es gerade um uns steht und hoffe, es ist bei dir daheim besser.

Krank, schlaflos und MIMIMI

Dass wir an und um Weihnachten krank sind, hat ja schon fast Tradition. Diesmal scheint es eine hartnäckige Erkältung zu sein, die wir uns liebevoll im Pingpong zu schieben. Ist Nr 8 durchseucht, fängt das Ganze bei Nr 1 wieder an. Und ich glaube, das zieht sich so bis ins Frühjahr. (Auch, wenn ich die Hoffnung hege, es geht fixer weg.)

Dazu kommt, dass sowohl Manuel als auch ich momentan wirklich grottig schlafen. Kinder, Zyklus, Krankheit – irgendwas ist immer, das einen um den Schlaf bringt. Bei mir ist es aktuell die Nase, die Kopfschmerzen macht, wenn sie dicht ist. Bei Manuel ist es das kleine Mädchen, das fiebert. Ich bin nämlich für die großen vier zuständig, während er die kleinen zwei durch die Nacht begleitet. Also, außer wir tauschen oder er möchte abgeben. 🙂

Jedenfalls: Es ist nichts dekoriert. Und hätte die Große nicht enthusiastisch gebacken, hätten wir nicht einmal unsere heißgeliebten Vanillekipferl. Dazu feiern wir wieder komplett allein. Diesmal in Jogginghosen, bzw. Schlafanzug, habe ich beschlossen. Und unser Menü für die Festtage ist auch wirklich schlicht gehalten.

Was ich dir wünsche

Ich hoffe zumindest, dass es dir und deiner Familie gut geht. Dass ihr gesund seid, du euer Weihnachtsfest so feiern könnt, wie ihr euch das vorstellt. Oder eben nicht feiert, wenn dir danach ist. Ich wünsche dir Menschen um dich herum an diesen Tagen, die dich sehen, deine Bedürfnisse wahrnehmen und zwischendrin ein „Lass doch. Ich mach das schon!“ sagen.

Und ich wünsche dir, dass du dich nicht vom Druck, der von Verwandten, Freunden oder Social Media kommt, wie das perfekte Weihnachtsfest und Menü auszusehen hat, beeindrucken lässt. Dass du deinen Weg gehst, der sich für dich und deine Kernfamilie richtig anfühlt. Vielleicht kannst du dich auch ein bisschen erholen, gönnst dir ein Schaumbad, ein gutes Buch und ein Glas Apfelpunsch. Du hast es dir verdient!

Ich jedenfalls werde mich jetzt durch die Geschenke wühlen

Denn – im Gegensatz zu sonst – habe ich noch nicht einmal die fertig eingepackt. Und auch noch nicht alle abgegeben, die für die Wahlfamilie sind. Dieses Jahr ist einfach die Luft raus. Wir hatten und haben so viele Baustellen, da fehlten einfach die Kapazitäten. Und wenn die Dinge nicht pünktlich zum 24.12. eingepackt und ausgeliefert sind, dann gibt es sie eben danach. Geschenke und Aufmerksamkeiten sollten sowieso nicht an ein Datum geknüpft werden oder?

Also, außer es handelt sich um Kindergeburtstage. Dann auf jeden Fall. Und vielleicht Weihnachten für Kinder. Obwohl es eigentlich schon fast sinnvoller ist, wenn das Christkind, der Weihnachtsmann oder whatever in der Nacht auf den 25. die Geschenke bringt. Da bleibt viel mehr Zeit zum Auspacken und Spielen.

Und bevor du mir jetzt mit „ABER DIE TRADITIONEN“ kommst: Ich finde ja, jede Familie – egal in welcher Konstellation – sollte ihre eigene Tradition schaffen. Vielleicht nicht krank sein unterm Weihnachtsbaum, so wie wir. Aber vielleicht ein besonderes Essen, einen Dresscode (Jogginghosen dehnen sich übrigens unheimlich gut mit, wenn das Essen schmeckt!) oder das Schütteln von Kissen, damit das Christkind einfliegen kann. 🙂

Also: FROHE WEIHNACHTEN!

Pass auf dich auf, vergiss dich selbst nicht und lass 5e gerade sein. Das soll ein Fest der Liebe sein und kein „größer, weiter, besser“-Wettbewerb.

Und fühl dich umarmt, wenn du aktuell genauso strauchelst, mit kranken Kindern kämpfst oder selbst in den Seilen hängst. Es wird besser! ♥

Herzlichst, die Julie

 

Ich wäre ja jetzt für ein bisschen Liebe auf meinem Konto.

Danke 🙂

Merke es dir für später:

Frohe Weihnachten von Julie, die mit ihrer Großfamilie das Weihnachtsfest mal wieder krank verbringt. Ein humorvoller und ehrlicher Einblick.

Bildquelle: pixabay

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