1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung #31
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1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #31

Na, hast du schon darauf gewartet, wieder neue Details zu lesen? Gerade hinke ich ordentlich hinterher – was nicht zuletzt mit den Sommerferien in Bayern und ziemlich schwankendem Gesundheitszustand zu tun hat. Aber immerhin bin ich noch dabei und schicke die Selbstfindung #31 nach Johanna auf Pinkepank ins Rennen. Kurz und schmerzlos und ohne Umwege.

1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #31

601: Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest? Vielleicht ist es oberflächlich, aber ich schaue mir meist zuerst die Zähne und die Fingernägel an. Und ich achte auf den Händedruck.

602: In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein? Alles, was mit Sport und Bewegung zu tun hat, wird von mir ziemlich gemieden. Zum einen, weil mein Körper noch immer eine ziemlich große Baustelle ist (Eisentransfusion vor kurzem und so) und zum anderen, weil ich mich dann doch ein wenig schäme, zwischen lauter fitten Leuten wie ein Postgaul zu schnaufen.

603: Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle? In meinem Leben spielen meine Kinder die Hauptrolle. Aber ich versuche, mich dazwischen nicht zu vergessen. Es kommt also auf den Tag, die Uhrzeit und die Verfassung an, wer gerade die Hauptrolle spielt.

604: Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt? Spontan fällt mir mein Deutschlehrer ein, der W.-P. war ein Mensch, vor dem alle erschauderten, wenn es hieß, er übernehme das Fach. Und er war superstreng. Aber er war einer der Menschen, die immer absolut gerecht agierten und denen Details auffielen, weil er sich nicht nur mit dem Stoff, sondern auch mit uns Schülern auseinander gesetzt hat. Er kennt übrigens noch heute meinen Namen. Und wenn ich ihn treffe, bin ich plötzlich wieder das Schulmädchen. Seltsam oder?

605: Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst? Das Lachen meiner Kinder und Musik. Musik ist etwas, das mich emotional absolut beeinflusst. Würde das wegfallen, wäre das absolut fatal.

606: Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt? Puh, mir fällt ehrlich spontan nichts ein. Oh, doch: Eine Freundin von mir hat im gleichen Betrieb wie mein Papa angefangen. Ich hatte ihr zu der Stadt geraten, weil sie näher zu ihrem Wohnort ist. Per Zufall kam raus, dass es wirklich der gleiche Betrieb war, in dem sie nun arbeitet.

607: Wärst du gern wieder Kind? Ich hätte gern wieder diese Leichtigkeit, mit der ich meine Kindheit erlebt habe. Aber das ganze Drama um die erste Liebe, den Führerschein und den Schulabschluss nochmal erleben? Nee, danke.

608: Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird? Lesen. Definitiv lesen. Es gibt kaum etwas, in dem ich mich so verlieren kann wie in Büchern. Oh, und Puzzles lösen. Das geht auch immer. Leider habe ich da einen kleinen Störenfried, der gern mal alles wieder auseinander rupft, wenn man nicht aufpasst. das hemmt die Lust daran ein bisschen.

609: Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?Als ich als Ersthelfer bei einem Unfall Was für eine Frage … Ähm … Als ich meinen Mann traf, war ich wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und half, wohl auch.

610:Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden? Ja, darüber mache ich mir viele Gedanken. Auch wenn die Näherin aus Kambodscha nicht greifbar ist, heißt das nicht, dass man seine Gedanken davon fernhalten sollte. Und es hat auch Einfluss auf mein Kaufverhalten.

611: Welche kleinen Erfolge konntest du zuletzt verbuchen? Ich habe mich bewusst dafür entschieden, zum Arzt zu gehen. Für manche klingt es lächerlich, aber nach meiner Vorgeschichte mit regelmäßigen Krankenhausaufenthalten und diversen Odyseen, da muss ich normalerweise kurz vor dem Krepieren sein, um überhaupt einen Fuß in eine Praxis zu setzen. Doch diesmal ging ich vorbeugend – und das war gut so.

612: Wirst du meistens jünger oder älter geschätzt? Ähm, keine Ahnung. Ich lasse mich nicht schätzen. Aber ich finde auch nicht, dass das Alter etwas ist, was man verschleiern oder durch Ratereien glorifizieren muss.

613: Wann hast du zuletzt Sand unter den Zehen gespürt? Gestern im Sandkasten mit den Jungs. 😀 Das war aber wahrscheinlich nicht das, worauf die Frage abzielt oder?

614: Welchen Beruf haben sich deine Eltern für sich vorgestellt? Sie haben sich definitiv nicht vorgestellt, dass ich als Studienabbrecherin mit 4 Kindern daheim sitze und blogge. Aber was sie sich für mich gewünscht haben? Irgendwas mit Studium und fixem Einkommen wäre wohl ihr Traum für mich gewesen.

615: Welches Gerät von früher fehlt dir? Das ist definitiv der VHS-Recorder. Meine Eltern haben so viele tolle Filme und Märchen für mich aufgenommen. Die kann ich hier nicht abspielen. Zum Glück geht das aber bei ihnen noch.

616: In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind? Ich bin sehr gefühlsgesteuert. In 90% aller Fälle entscheidet mein Herz, wie ich handle. Und ich tanze noch immer barfuß und jubelnd durch den warmen Sommerregen und liebe Kinderfilme, weil die einfach immer ein bisschen Friede-Freude-Eierkuchen sind.

617: Heilt die Zeit alle Wunden? Nein, aber man lernt damit umzugehen. Klingt total abgedroschen. Aber wenn ich allein an die Verluste in meiner Familie denke, dann schmerzt das noch immer sehr.

618: Bist du romantisch? Ich bin garantiert nicht der Susi und Strolch Typ, der gemeinsam an Spaghetti oder Strohhalmen nuckeln muss oder einen Kniefall für eine Liebeserklärung bräuchte. Aber ich sehe mir gern bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang an, freue mich aus vollem Herzen über Sonnenblumen und ein „ich liebe dich“ zum Abschied löst Kribbeln in meinem Bauch aus.  Ist das nun romantisch?

619: Was würdest du einem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?Darüber habe ich sogar schon geschrieben. Dass ich gut bin, wie ich bin. Dass Gefühle zu äußern kein Zeichen von Schwäche sind. Und ich meinen Weg gehen werde.

620: Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast? Ich hebe sie auf. Was sollte man sonst damit tun? Also ehrlich. Sicher gibt es manche Dinge, die ich vielleicht nicht so pralle finde, aber dafür gibt es eine große Erinnerungsbox, in der ich alles liebevoll verstaue und ab und an darin wühle und mir Momente zurück hole.

*****

Das waren sie, die Fragen  601 – 620 der Selbstfindung 31. Welche Dinge aus deiner Kindheit hast du dir beibehalten? Und wünscht du dir die Zeit als Kind zurück?

Herzlichst, die Julie

 

Die vorangegangenen Fragen findest du >>hier<<. Oder möchtest du lieber in meine restliche Gedankenwelt eintauchen?

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