1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung #15: Die Fragen 281 bis 300 ehrlich beantwortet von Julie im Großfamilienblog Puddingklecks.
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1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #15

Nach dieser Runde sind schon 300 Fragen weg. Dreihundert! Wahnsinn oder? Und irgendwie finde ich es noch immer sehr spannend, wenn ich mich mit mir selbst auseinander setzen muss. Auch die vorangegangenen 280 Fragen gingen immer tiefer. Bevor ich aber weiter vor mich hin sinniere, hier der 15. Teil der tollen Blogaktion von Johanna auf Pinkepank.

1000 Fragen an mich selbst – Selbstfindung #15

281: Malst du oft den Teufel an die Wand? Naja, ich neige zur Theatralik. Aber meist hat sich das innerhalb von Minuten wieder beruhigt und ich sehe allem positiv entgegen.

282: Was schiebst du zu häufig auf? Alles, was mir unangenehm ist. Telefongespräche zum Beispiel.

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen? Hmm …. In Anbetracht dessen, dass ich panisch jede Spinne wegsauge, die sich in meinem Haus befindet, muss ich das verneinen. Aber umgekehrt finde ich dann doch, dass jedes Tier seine Daseinsberechtigung hat und im Endeffekt eigentlich wir nicht wichtig, wenn nicht gar falsch, sind, weil wir die Erde und den Lebensraum vieler anderer Lebewesen durch unsere Unachtsamkeit zerstören.

284: Bist du dir deiner selbst bewusst? Hmm, ich denke schon.

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? Es gibt viele Tage, die sich in meinen Kopf gebrannt haben, als wäre es gestern. Ob das der erste Kuss war oder die Geburt meiner Kinder, da gibt es einige Tage.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? Dass ich viel mehr hätte erreichen können – also beruflich -, wenn ich mich mehr dahinter geklemmt hätte. Unsere finanzielle Situation ist so, weil ich damals nicht genügend Biss hatte.

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? Hatte ich schon erwähnt, dass ich ein total emotionaler Mensch bin? Es reichen Kinderserien oder Disneyfilme, in denen jemand Abschied nimmt. Gründe, mich da empathisch einzubringen, finde ich in fast jedem Film.

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? Gerade gestern morgen habe ich beschlossen, dass wir das Wetter nutzen und wandern gehen. Ich weiß, dass es uns gut tut, rauszukommen und neue Dinge zu erleben.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? Ich war einmal Ersthelfer bei einem ziemlich schlimmen Unfall. Alles, was ich sah, waren Menschen, die dastanden und nichts taten. Dieses Erlebnis hat mich ziemlich stark geprägt und ich würde mir wünschen, dass sich durch diese Geschichte mehr Menschen trauen, mehr Menschen das Rückgrat beweisen und helfen, wenn etwas passiert.

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht? Ich sehe über viele Dinge hinweg, bis das Fass zum Überlaufen gebracht wurde. Wenn ehrliche Einsicht ist, verzeihe ich auch. Aber vergessen tue ich nie.

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr? Bei meiner ersten großen Liebe habe ich mich sehr zurück genommen. So sehr, dass ich mich und meinen Freundeskreis nach der Trennung erst wiederfinden musste. Heute, in meiner Ehe mit dem Herzmann, nehme ich mir bewusst Zeit für mich und mein Seelenwohl, um mich selbst und auch meine Freunde nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben? Das hatten wir doch schon oder? Ich hoffe, dass niemand mehr aus meinem Umfeld vor Ablauf seiner Zeit durch ein schreckliches Erlebnis aus dem Leben gerissen wird.

293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? Ähm … ne! Also, wenn mich etwas betrifft, dann möchte ich das schon wissen. Wobei ich bei Informationen über Trumps nächsten Idiotieschlag lieber ganz unbedarft in meinem Dörfchen leben würde, ohne auch nur einen Funken davon mitzubekommen.

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer? Ist die Meinung fundiert und vielleicht noch von Menschen, die mir nahe stehen, gewinnen sie an Gewicht. Je mehr subjektive Gefühle mitschwingen, desto eher ignoriere ich die Meinung anderer bei für mich wichtigen Entscheidungen.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer? Ich glaube, ich bin beides. Ich sinniere gern darüber, wie die Zeit mit kleinen Babies war. Wie der erste gemeinsame Urlaub mit dem Herzmann verlief. Oder ich koche Rezepte aus meiner Kindheit nach. Einfach, weil das schöne Erinnerungen hervorruft. Aber ebenso träume ich vom nächsten Urlaub, von meiner kleinen Stadtwohnung über einem Café, wenn die Kinder groß sind und von Reisen mit einem alten VW-Bus, wenn die Rente ansteht.

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an? Hier kommt es wirklich darauf an, mit wem ich mich auseinander setzen muss. Je mehr Vertrauen ich zu meinem Gegenüber habe, desto „leichter“ setze ich mich mit ihm auseinander. Einfach weil ich dann auch weiß, dass trotz der Konfrontation der Respekt nicht verloren geht und man eine gemeinsame Basis zum Austragen dieser hat.

Und wenn es um meine Kinder geht oder ich mich wirklich ungerecht behandelt werde, gehe ich auch gern auf Konfrontation. Denn ich finde es wichtig, für sich selbst und seine Liebsten einstehen zu können.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? Meine Mutter hat ganz anders erzogen als ich. Strenger, mit härteren Konsequenzen und ohne groß zu reflektieren. Ich hinterfrage sehr viel, lasse oft 5e gerade sein und finde – im Gegensatz zu ihr – dass Klapsen oder Schläge auf die Finger ganz und gar keine sinnvolle Erziehungsmethode sind, um meine Wünsche durchzusetzen.

298: Wo bist du am liebsten? Egal wo, solange die passenden Menschen dabei sind. Aber am liebsten bin ich wirklich draußen in der Natur.

1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung #15: Die Fragen 281 bis 300 ehrlich beantwortet von Julie im Großfamilienblog Puddingklecks.

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? Was ist denn das für eine Frage? Was hat denn das Geschlecht damit zu tun, ob man sich beachtet fühlt? Wer souverän und selbstsicher auftritt, wird wohl von Menschen beachtet – ungeachtet des Geschlechts.

300: Was ist dein Lieblingsdessert? Gemeine Frage. Tiramisu ist eines meiner absoluten Lieblingsdesserts. Aber ich würde auch Erdbeeren und Espressoeis nie ablehnen.

*****

Das waren sie, meine Antworten der Selbstfindung #15. Es waren wieder einige interessante Fragen dabei. Jetzt bin ich ganz gespannt, was du antworten würdest. Vielleicht magst du mir ja in den Kommentaren sagen, was du von diesen Antworten hältst?

Herzliche Grüße, die Julie

 

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