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Urlaub im Bayerischen Wald – Waldmünchen // Teil 2

Was wir die ersten Tage im Bayerischen Wald erlebt haben und wo wir untergekommen sind, das habe ich ja schon berichtet. Vor allem die verschwundenen Dörfer in Böhmen haben es mir angetan. Aber auch der Frühstücksservice. Ja, wenn es den hier geben würde, hätten wir wohl jeden Tag handgeformte Brezen und leckere Mohnsemmeln auf dem Tisch. Hier also Teil 2 unseres Urlaubsberichts.

Aber wir haben nicht nur die ersten Tage tolle Dinge erlebt. Auch die restliche Zeit entdeckten wir viele wundervolle Ecken.

Am Mittwoch beschlossen wir nach dem Frühstück, wir laufen von unserem schnuckeligen Ferienhäuschen ins, durch einen unbefahrenen Weg verbundene, Waldmünchen. Direkt standen wir in der Natur. Um uns nur Felder und Wiesen. Da unser Haus aber gaaaanz oben am Berg lag, mussten wir ziemlich lange bergab laufen, bis wir die Ortschaft erreicht hatten. Auch dort war es noch ein Stückchen, bis wir beim örtlichen Supermarkt ankamen, um uns für den kommenden Feiertag einzudecken. Durch geheimnisvolle Ecken an verwitterten alten Gebäuden – ich mag das ja total gern – vorbei liefen wir also und bewunderten die Gegend und Geschichte des Örtchens.

Der Rückweg. Ja, also der Rückweg hatte es in sich. Vier Kinder, die langsam Hunger haben, zum Teil müde sind und laufen total doof finden, sind eine Herausforderung für die Erholung im Urlaub. Wirklich! Aber wir haben es dann doch mit etwas Ablenkung bis zurück ins Haus geschafft. Und während der Frosch Mittagsschlaf hielt, konnten wir den restlichen Tag planen.

Wir beschlossen, in das Bad, das wir durch unseren Aufenthalt im Ferienpark Hagbügerl kostenlos besuchen durften, zu gehen, denn ein bisschen Erholung für die Beinmuskeln war nötig. Im Bad beschloss die Prinzessin dann, dass sie endgültig keine Hilfe mehr beim Schwimmen braucht und bat ihren Papa darum, mit ihr das Seepferdchen zu machen. Die Bademeisterin war sehr erfreut und nahm die Prüfung von Herzen gern ab.

Wir kamen also mit einem Angsthasen und gingen mit einer Wassernixe.

Zum krönenden Abschluss wollten wir ein nächstes Restaurant ausprobieren – motiviert von den positiven Erfahrungen zuvor. Leider war das der totale Reinfall. Von Haaren im Essen und Dosengemüse möchte ich in einem Restaurant einfach nichts sehen. Irgendwie traurig fuhren wir ins Feriendomizil. So hatten wir uns den Abschluss des Tages nicht vorgestellt.

Neuer Tag, neues Glück!

Am nächsten Tag brachen wir recht früh auf, um den Perlsee zu umrunden. Dass ich gerne Seen umrunde, ist ja nichts neues. Dieser hübsche See hat einen Wanderweg, der Wanderer den See in offiziell etwa 60 Minuten umrunden lässt. Wir waren mindestens die doppelte Zeit dort. Und es war einfach nur toll. Die Füße ins Wasser hängen und abkühlen, nebenbei Pflanzen und Tiere entdecken und ein bisschen Bewegung.

An diesem See gibt es auch einen riesengroßen und ordentlichen Spielplatz für kleine und größere Kinder. Den mussten wir natürlich testen und ausgiebig bespielen. Leider waren die Kinder dabei so stürmisch, dass sich der Zwerg „schwer“ verletzte und Mama Krankenschwester und Papa Oberarzt erste Hilfe leisten mussten. Tapfer, wie er war, suchte er sich ein Pflaster aus, ließ sich von der großen Schwester zurück ins Auto tragen und erzählte allen von seinem äußerst gefährlichen Stunt.

Als Dankeschön, dass die Mäuse so super gelaufen waren und – entgegen unserer Erwartung – nicht ein einziges Mal jammerten, wann denn der Weg endlich vorbei sei, beschlossen wir, dort, wo wir am Tag zuvor vom Essen so enttäuscht wurden, ein Eis zu holen. Denn laut Google sollte das um Welten besser sein. Und das war es auch. Mit leckerem Eis im Bauch und müden Mäusen machten wir uns auf den Weg zum Ferienhaus.

Den Nachmittag verbrachten wir wieder im tollen Bad und versuchten, den Rekord des schnellsten Rutschers aufzustellen. Aber auch der Wasserspielplatz im Freien war nicht zu verachten.

Weil das Eis am Vormittag so gut gemundet hatte, gönnten wir uns auf dem Rückweg noch eines und nutzten den Abholservice des Restaurants auf dem Feriengelände. Gemütlich mit Pizza in der Hand und Kindern auf dem Schoß ließen wir den Tag mit „Mia and me“ ausklingen.

Denn auch, wenn Urlaub etwas tolles ist, die ganzen neuen Eindrücke und Erlebnisse schlauchen und machen müde. So wunderte es auch nicht, dass sogar die großen Mädels recht früh im Bett lagen und von Eiscreme und Superrutschen träumten.

Die nächsten Tage…. Ha! Das berichte ich demnächst. Denn auch in den letzten beiden Tagen des Urlaubs im Bayerischen Wald war noch einiges geboten!

 

 

 

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