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Schneckerlkuchen …. Rosenkuchen …. Marmelade mal anders

Nachdem ich dir schon meine leckere Ringlomarmelade vorgestellt habe, dachte ich mir, ich kann dir erzählen, wozu ich sie sonst noch verwende, außer sie klassisch aufs Brot zu klatschen. Marmelade ist nämlich herrlich flexibel. Ob im Naturjoghurt – wobei ich persönlich nicht verstehe, wie man für industriellen Früchtejoghurt Geld zahlt, wo doch ein Löffel Fruchtmus oder Marmelade weit schonender für die Haushaltskasse ist – oder im Salatdressing. Aber auch in Buchteln ist Marmelade unheimlich lecker.

Und weil ich so gerne backe – das auch noch liebend gern vernasche – und vor einiger Zeit meine Angst vor der Verarbeitung von Hefe überwunden habe, dachte ich mir, Marmelade, Hefe und eine Springform lassen sich sicher gut kombinieren. Und *tadaaaa* hier das Rezept für meinen Schneckerlkuchen. Zugegeben, das Heferezept ist ziemlich klassisch. Aber auch sehr variabel. 🙂

Du brauchst:
  • 500 g Mehl (Ich habe dafür Dinkelmehl genommen, kein Vollkorn.)
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Ich habe eine wundervolle Vanillemühle, mit der ich die Vanille mahle, statt Tütchen zu benutzen – es geht aber beides.)
  • 1 Ei
  • 200 ml Milch
  • Marmelade zum Bestreichen
  • 1/2 Würfel Hefe

Als erstes wird die Butter zusammen mit der Milch erhitzt, aber NICHT gekocht! Wenn die Butter geschmolzen und die Milch auf handwarm abgekühlt ist, wird die Hefe darin aufgelöst und der Zucker zugeführt. Als nächstes kommt der ganze Rest mit in die Schüssel und wird entweder per Knethaken oder Hand zu einem Teig geknetet, der sich gut vom Rand löst. Es kann sein, dass du noch Mehl dazu tun musst, weil er noch arg klebrig ist. Jetzt darf der Teig unter einem sauberen Küchentuch für etwa eine halbe Stunde bis Stunde schlafen. In der Zeit versuche ich immer, mein Küchenchaos klein zu kriegen. 😀

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird der Ofen auf etwa 180 Umluft eingeschalten und eine runde Springform eingefettet. Den Teig rollst du, so gut es geht, auf bemehlter Arbeitsfläche rechteckig aus. Dabei sollte er locker noch einen Zentimeter dick sein. Jetzt kannst du die Marmelade darauf verstreichen. Es sollte kein Rand entstehen, sondern wirklich alles bedeckt sein. Wenn das geschafft ist, rollst du das Rechteck auf, so dass eine lange „Wurst“ entsteht. Vorsicht, das ist meist mit viel Sauerei verbunden. Die „Wurst“ schneidest du jetzt in gleichmäßige, etwa 5 Zentimeter dicke Stücke und setzt sie mit der Schnittkante in die Springform.

Wenn du möchtest, was ich aber überflüssig finde, kannst du die Schneckerl noch mit verquirltem Eigelb einstreichen. Ich lasse das aber grundsätzlich weg, weil ich nicht wüsste, was ich sonst mit dem Eiweiß anstellen soll.

Der Kuchen landet jetzt im Ofen, bis die obere Decke goldgelb erscheint. Das ist von Ofen zu Ofen und unterschiedlich, auch die Dicke vom Teig hat Einfluss darauf. Bei mir braucht es meist 20 bis 25 Minuten. Anschließend kann der Kuchen aus dem Ofen gefischt und entweder so serviert oder mit Puderzucker bestäubt werden.

Guten Appetit!

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