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Eine kleine Sünde … Karamellcreme zweierlei

Ich bin eine Naschkatze. Eine schreckliche Naschkatze. Und weil ich mir viel zuviel an doofen Lebensmitteln „gönnen“ würde, würde ich sie einfach kaufen, habe ich beschlossen, ich mach das jetzt einfach selbst. Erstens überlegt man sich dann zweimal, ob das jetzt das dritte Stück Kuchen sein muss und zweitens spart es sogar noch Kosten. Ha! Immerhin zwei Fliegen mit einer Klappe!

Was ich in letzter Zeit unheimlich gern mag – und man auch gut als Brotaustrich nutzen kann -, ist Karamellcreme. Und diese Creme ist nicht gleich Creme. Da gibt es sehr wohl Unterschiede. Damit du das selbst siehst, gibt es jetzt ein einfacheres, wirklich idiotensicheres, Rezept und eines, bei dem man/frau sich doch ein bisschen mehr daneben stellen muss. 🙂 Aber ich persönlich finde Variante zwei auch ein bisschen leckerer.

Für Variante eins brauchst du unheimlich wenig! Nämlich einen großen Topf mit Wasser und eine Dose Milchmädchen * ohne Banderole. Unglaublich oder? Den großen Topf stellst du auf den Herd, die Dose schön in die Mitte und guckst, dass sie wirklich komplett mit Wasser bedeckt ist. Jetzt wird die Dose gekocht. Wenn der Deckel der Dose trocken ist, direkt Wasser nachschütten. Nach 1,5 bis 2 Stunden sollte die Karamellcreme fertig sein. Je länger du die Dose kochst, desto zähflüssiger wird sie. Öffnen solltest du aber erst, wenn sie abgekühlt ist, sonst könnte das eine unschöne Sauerei geben.

Variante zwei ist nicht ganz so easy. Hierfür brauchst du:

  • 125 g Butter
  • 5 gehäufte EL brauner Zucker, weißer geht aber auch
  • 1 große Prise Salz, denn ohne Salz kein Karamellgeschmack
  • 200 ml Sahne
  • optional Vanille aus der Vanillemühle
  • 2 Einweckgläser

Als erstes lässt du die Butter in einem großen Topf, das kocht nämlich ordentlich hoch, zergehen, bis sie blubbert. Dann gibst du den Zucker, das Salz und die Vanille dazu und musst rühren, rühren, rühren.

Wenn der Zucker sich hellbraun färbt, und ebenfalls blubbert, solltest du die Sahne dazu gießen.

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Und jetzt musst du wieder ununterbrochen rühren. Nach etwa 15 bis 20 Minuten – ja, das ist eine furchtbar lange Zeit – sollte die Masse ziemlich homogen und langsam etwas fester sein. Wenn sie die Konsistenz von Vanillesoße hat, also nicht zu dünn und nicht zu dick, dann ist sie richtig und kann in Gläser abgefüllt werden. Die Creme sollte über Nacht in den Kühlschrank, damit sie fester und streichfähig wird.

Guten Appetit!

Jetzt kannst du beide Cremes testen und für dich selbst entscheiden, welche du besser findest. Über einen Kommentar und Feedback freue ich mich übrigens immer! 🙂

(*Affliliate Link)

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