DIY Bastelanleitung für einen Zauberstab gegen böse Träume, Hexen und Monster. Mit dem passenden Spruch vertreibt man alle negativen Dinge.
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Der Zauberstab gegen böse Träume, Geister und Hexen

Als die beiden Mädchen noch klein waren, hatten sie oft mit „bösen Geistern“ oder „gemeinen Hexen“ zu kämpfen. Immer wieder trauten sie sich nicht, in ihren Zimmern einzuschlafen, weil in den Ecken überall magische Wesen lauerten. Gutes Zureden, dabei bleiben und auch bei uns einschlafen half nichts. Denn diese Wesen blieben ja trotzdem in den Ecken sitzen, kicherten und warteten nur darauf, dass wir Eltern den Raum verließen. So jedenfalls berichtete mir die Große damals immer wieder. Also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Und wie bekämpft man magische und gemein kichernde Monster am besten? Na, mit Magie! 

Also saß ich beratschlagend mit dem Herzmann auf dem Sofa und grübelte. Traumfänger? Nein, die Mäuse müssen ja erstmal ins Traumland kommen. Die krummen Gestalten aus dem Zimmer schimpfen? Die hätten sich garantiert wieder einfach rein geschlichen. Na, dann blieb uns eben nichts anderes, als diese gemeinen Wesen rauszuhexen. Und jede Hobbyhexe weiß: ohne Zauberstab geht nichts! Damit die Zauber aber auch genau das machen, was wir wollen, mussten wir ihn selbst basteln. Gemeinsam mit den Kindern natürlich, denn über kurz oder lang sollten sie selbst die Geister weghexen können.

Und so nutzten wir einen Waldspaziergang, um die Rohlinge für die Zauberstäbe zu sammeln und auszuwählen. Denn nur ein gut ausgewählter Zauberstab erfüllt auch seinen Zweck. Außerdem sammelten wir diverse Materialien zusammen, die den magischen Stecken noch geheimnisvoller und wirkungsvoller machen sollten und bastelten den Zauberstab gegen die bösen Träume.

Die Kinder waren abends fürchterlich aufgeregt und schauten vom Bett aus gebannt zu, als der Herzmann und ich, mit einem Zauberstab wedelnd, von Eck zu Eck liefen, einen magischen Verschwinde-Spruch aufsagten und die Monster vertrieben.

Was soll ich sagen? Es half. Das erste Mal schliefen die Mäuse beruhigt und ohne Ängste ein. 

Also dachte ich mir, was bei uns so ein großes Wunder bewirkte, mag dir vielleicht auch helfen. Denn wenn wir die Ängste und Sorgen unserer Kinder ernst nehmen, dann fällt es auch ihnen leichter, damit umzugehen und sie vielleicht sogar zu bewältigen.

Was du nun für einen Zauberstab gegen grummelige Monster brauchst:
  • einen stabilen Ast, etwa so lange wie dein Unterarm
  • Bastelkleber
  • Schere
  • Stoffreste, Glitzer, Eisstäbchen, Wolle – was immer du brauchst, damit der magische Zauberstab auch magisch wird

Den Griff vom Zauberstab haben wir von jeglichen Zweigen befreit, damit man ihn auch gut in der Hand halten kann und mit Stoffresten Bahnen gelegt. An der Spitze haben wir mit beklebten Haarklammern einen Stern geklemmt, der beim Schwenken natürlich ganz viel Zauberkraft ausschüttet, sodass die bösen Wesen Angst bekommen und *plopp* verpuffen. Aber auch ein bisschen Farbe und Glitzer durfte nicht fehlen. Je mehr, desto mehr Wirkung hat das Ganze ja auch. 😀

Und dann brauchst du noch den passenden Spruch, denn ohne Zauberspruch (total logisch oder?) kann man wedeln was man will, da kommt nur Feenstaub raus!

Monster, Geister, Hexen, Wesen – ihr seid schon zu lange Gast gewesen!

Geht jetzt endlich alle heim, denn hier dürft ihr nicht länger sein!

Mit diesem Zauberstab – oh Schreck – seid ihr alle ganz schnell weg!

Dass das seine Wirkung nicht verfehlt, ist klar oder? 😀 Natürlich müssen die ausladenden Gesten dabei sein. Vielleicht pustet man dabei auch noch in die Ecken und „verscheucht“ die Geister. Auch heute noch, wenn der Tag mal wieder anstrengend war und abends seltsam unterwegs sind, kann es sein, dass der Zauberstab zum Vorschein kommt und geschwungen wird. Bei den Mädels natürlich nicht mehr. Zumindest nicht, dass wir das offiziell mitbekommen. 😉

Aber was so ein bisschen Magie und der Glaube daran bewirken kann, ist einfach toll. 

DIY Bastelanleitung für einen Zauberstab gegen böse Träume, Hexen und Monster. Mit dem passenden Spruch vertreibt man alle negativen Dinge.

Und jetzt, entschuldige mich bitte, denn ich muss einen magischen Trank brauen. Gegen Schluckauferitis und Spielzeugverschwindibus.

Die Julie

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2 Comments

  1. Stephanie says:

    Der Zauberstab wirkt wirklich Wunder.
    Die Jungs haben öfter mal Monster im Schrank oder unter dem Bett…. mittlerweile verscheuchen sie sie auch mit unserem selbstgemachten Gespenst aus einem alten Laken… jeder hat sein ganz persönliches zum Kuscheln.

    1. Hallo Stephanie,
      super, dass euch der Zauberstab hilft! 🙂 Die Idee mit dem Gespenst klingt ja auch sehr interessant. Vielleicht sollten wir das auch mal testen, wenn mal wieder nachts jemand zu uns schleicht, weil es gerade so gruselig ist.

      Herzliche Grüße

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