Welche Kaiserschnitt-Arten gibt es? Wann ist ein Kaiserschnitt nötig? Und zählt eine Bauchgeburt auch als vollwertige Geburt?
Family, Schwangerschaft, Geburt & Baby

Bauchgeburt – auch ein Kaiserschnitt ist eine richtige Geburt!

Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich über dieses Thema schreiben soll. Wie ich dieses Thema am besten aufgreife, denn der Kaiserschnitt, bzw. die Bauchgeburt, ist eben etwas, das ziemlich gern triggert. Auch, wenn man noch so sehr versucht, relativ neutral zu schreiben, wird es wahrscheinlich immer jemanden geben, dem eine Formulierung nicht passt. Persönliche Empfindungen spielen beim Thema Geburt einfach immer mit rein.

Jedoch ist mir das Thema sehr wichtig. Ein Herzensthema. Denn je näher meine eigene 6. Geburt rückt, desto mehr Gedanken mache ich mir und möchte mit Vorurteilen und alten geprägten Bildern aufräumen.

Vorweg: Ich bin auf diesem Gebiet Laie. Meine Infos habe ich in einiger Recherchezeit zusammen getragen, maße mir aber dennoch nicht an, hier alles vollständig oder korrekt widergeben zu können.

Was spricht für einen geplanten Kaiserschnitt? Die pimäre Sectio:

Medizinische Gründe:

Manchmal gibt es notwendige medizinische Indikationen, die für einen geplanten Kaiserschnitt sprechen. Diese können unter anderem sein:

  • Das Baby liegt in Querlage und kann so nicht vaginal geboren werden.
  • Der Kopfumfang des Wunders ist schlichtweg zu groß für das Becken der schwangeren Person
  • Wenn der Mutterkuchen vor dem Gebärmutterhals liegt (Plazenta praevia)
  • Man bemerkt eine Ablösung des Mutterkuchens
  • Das HELLP-Syndrom, also meist eine schwere Verlaufsform von Präeklampsie

Relative Gründe sind zum Beispiel:

  • Das Baby liegt in Beckenendlage und das Krankenhaus führt keine vaginalen Geburten in dieser Position durch.
  • Wenn du mehrere Kinder unter deinem Herzen trägst.
  • Eine vorangegangene Geburt war auch schon ein Kaiserschnitt.
  • Auffälligkeiten bei den Herztönen des Babys
  • Das Baby ist überdurchschnittlich schwer und groß
Persönliche Gründe:

Unter diese Kategorie falle dann wohl ich. Meine ersten beiden Geburten waren alles andere als ein Spaziergang. Bei der ersten Geburt wurde schon von Notkaiserschnitt gesprochen. Nach der zweiten Geburt – die keine 20 Minuten im Krankenhaus dauerte, landete ich im OP und wäre beinahe verblutet, hätte ich mich nicht durchgesetzt. Nach diesen traumatischen Erfahrungen traute ich mir keine vaginale Geburt mehr zu und bestand beim Zwerg auf einen Kaiserschnitt. Die beiden folgenden Geburten haben mich so traumatisiert, sodass ich dieses Mal wieder auf eine Bauchgeburt bestehe.

Persönliche Gründe können also sein:

  • vorangegangene Geburtstraumata
  • die Planbarkeit eines Kaiserschnitts
  • Angst vor Verletzungen des Damms oder des Vaginalbereichs
  • vorangegangene Tot- oder Fehlgeburten
  • körperliche oder seelische Misshandlungen oder Missbrauch

Der Notkaiserschnitt:

Meist wird die Notsectio meist während des Geburtsvorgangs eingeleitet. Zum Beispiel, wenn ein akuter Sauerstoffmangel oder absackende Herztöne beim Baby festgestellt werden. Aber auch, wenn die Plazenta sich ablöst, es zu starken Blutungen kommt oder sich nach einem vorzeitigen Blasensprung eine Infektion gebildet hat. (Quelle) Steht ein Notkaiserschnitt an, bleiben meist nicht mehr als 20 Minuten. Auch wird er – im Gegensatz zur geplanten Bauchgeburt meist in Vollnarkose durchgeführt. Die Situation ist für die Gebärende und/oder das Baby lebensbedrohlich.

Die sekundäre Sectio:

Sie wird auch meist während des Geburtsvorgangs eingeleitet, allerdings bleibt hier mehr Zeit. Das Leben der Schwangeren und des Babys steht nicht akut auf dem Spiel. Meist greifen hier Gründe, wie Erschöpfung durch Wehentätigkeiten über Tage, Geburtsstillstand oder es ist absehbar, dass die vaginale Geburt zu riskant wird.

Soviel erstmal zu möglichen Gründen für einen geplanten Kaiserschnitt, einen Notkaiserschnitt und zur sekundären Sectio.

Ein Neugeborenes mit frisch abgetrennter Nabelschnur.

Drei Arten des Kaiserschnitts:

Wie? Da gibt es Unterschiede? Ja, gibt es. Und je nach Krankenhaus und Personal wird eine Variante bevorzugt. Meist kannst du das schon auf der Homepage der Klinik nachlesen, bevor du dich dort anmeldest.

Der klassische Kaiserschnitt

„Sobald die Narkose wirkt, schneidet der Chirurg auf einer Länge von etwa 15 – 20 cm etwa auf Höhe der Bikini-Linie durch die Bauchdecke und durchtrennt dann Stück für Stück die darunterliegenden Gewebestrukturen. Sobald der Uterus zu sehen ist, setzt er einen Schnitt und dehnt ihn dann noch weiter auf. Nun greift er hinein, drückt mit der anderen Hand auf den oberen Teil des Uterus und zieht das Baby durch die Bauchdecke.“ (Quelle) 

Der Kaiserschnitt nach Misgav-Ladach

Hier wird nur die Bauchdecke durchtrennt – auch der Schnitt ist kleiner. Die anderen Strukturen werden mit einigem Kraftaufwand gedehnt und gerissen und das Baby so schonender geholt. Auch die Blutung ist weniger stark als beim klassischen Kaiserschnitt. (Quelle)

Die Kaisergeburt

Der Unterschied zum „normalen“ Kaiserschnitt ist, dass er „Eltern aber statt einer Operation ein Geburtserlebnis schenkt“. (Quelle) Nachdem die Bauchdecke geöffnet wird, wird das Licht gedimmt und das Tuch, das den sichtbaren OP-Bereich von den Blicken der Eltern trennt, wird gesenkt. Der Arzt oder die Ärztin holt das Baby langsam mit dem Kopf voraus aus dem Bauchraum und dreht es so, dass es als erstes die Eltern erblickt. 

Der erste Kontakt zum Säugling stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kindern

Auch eine Bauchgeburt ist eine richtige Geburt

Es macht mich ehrlich gesagt immer richtig wütend und traurig zugleich, wenn ich lese oder höre, dass ein Kaiserschnitt keine richtige Geburt sei. Dass man es sich damit ja recht einfach macht. Und ein bisschen habe ich das Gefühl, man möchte werdenden Eltern, die sich – warum auch immer – für diesen Schritt entscheiden, ein schlechtes Gewissen einreden. Diese Gedanken, zu versagen, etwas falsch zu machen und den Kindern ein Erlebnis zu nehmen, ist noch immer weit verbreitet. Gerade, wenn man sich bewusst für einen Eingriff und gegen eine Vaginalgeburt entscheidet.

Auch diese Kommentare, dass man es sich ja leicht macht, sind einfach absolut fehl am Platz. Schließlich ist das eine – nicht gerade kleine – OP im Bauchraum. Das „Danach“ ist mit Sicherheit nicht angenehmer als nach einer vaginalen Geburt. Nur dass man zusätzlich ggf. heftige Schmerzen & den Wochenfluss hat, eine Narbe pflegen muss und nicht schwer tragen darf.

Mittlerweile sind die meisten Krankenhäuser zum Glück so weit, dass auch ohne vaginale Geburt das Baby direkt auf die Brust gelegt wird – wenn es keine Komplikationen gibt – und Bonding und der erste Stillversuch stattfinden können. Es gibt heute zum Glück die Wahl und nicht nur eine Möglichkeit zu entbinden.

Wunschkaiserschnitte dürfen kein Tabuthema sein

Ich persönlich habe bisher noch keine einzige schwangere Person erlebt, die nur eine Bauchgeburt wollte, weil das Datum wählbar ist. Solche Entscheidungen werden nicht mal eben zwischen Tür und Angel gefällt. Meist ist es ein Zusammenspiel aus vielen verschiedenen Faktoren, die eine Entscheidung zum Kaiserschnitt hin beeinflussen. Diese Vorverurteilungen bilden nur eine Gesellschaft mit zwei Klassen ab. Sie bestärken weiterhin die Vorurteile und verhärten die Fronten. Einen tollen Text dazu gibt es auch bei zweitöchter zu lesen.

Die Gesellschaft prägt mit

Wie schlecht es mir damals nach der Geburt vom Zwerg ging, weil ich überall hörte, das sei keine richtige Geburt, kann man sich nicht ausmalen. Ja, ich hatte den Kaiserschnitt in Vollnarkose, weil das Krankenhaus sich nicht in der Lage sah, bei einer übergewichtigen Person die Spinalanästhesie richtig zu legen. Aber ich hatte dennoch ein Kind bekommen. Was ist denn bitte eine falsche Geburt? Eine, in der man nur simuliert, dass als Ergebnis ein neuer Mensch das Licht der Welt erblickt hat?

Dieses Mal stand es für mich von Anfang an fest und ich konnte meine Entscheidung selbstbewusst und stark vertreten. Einzig wo ich entbinde, stand noch nicht fest. Das hat sich jetzt geändert und ich bin mit mir und der Situation absolut im Reinen. Zweifel lasse ich nicht zu. Punkt.

Viele frischgebackene Eltern kämpfen auch so schon stark mit sich – vor allem, wenn der Kaiserschnitt nicht geplant war und notfallmäßig zum Einsatz kam. Bei Anne von Einer schreit immer findest du einen Geburtsbericht zweier Kaiserschnitte und was es psychisch gemacht hat. Gerade, wenn man es anders geplant hat, ist das Gefühl des Versagens allgegenwärtig und wird durch Kommentare, vorangegangene Erfahrungen und Wertungen noch verstärkt.

Was treibt Menschen dazu an, andere (abzu-)werten, wenn sie sich nicht für den klassischen Weg entscheiden? Man muss nicht alles nachvollziehen können, aber eine gewisse Akzeptanz setze ich voraus. Verurteilungen oder gar das Bemitleiden, wenn ein Kaiserschnitt nötig ist, sind zum Kotzen.

Ich fand es übrigens auch wirklich „toll“ (das ist Ironie !), dass man mich auf Instagram in Privatnachrichten gefragt hat, ob ich mir sicher bin, dass ich das will. Ob es keine Alternative gäbe. Einfach nur übergriffig, weil es kein Schwein etwas angeht. Aber jeder nimmt sich das Recht heraus, andere zu belehren und ihnen seine Meinung überzustülpen.

Ein Neugeborenes auf der Brust der Mutter. Bonding findet auch bei einem Kaiserschnitt statt.

Der Kaiserschnitt als vollwertiges und schönes Geburtserlebnis

Ich glaube, das schwerste an einem geplanten Kaiserschnitt ist tatsächlich, sich damit anzufreunden und von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Sich bewusst positiv dem geplanten Erlebnis entgegen zu stellen und darauf zu freuen. In den wenigsten Fällen steht jemand da und schreit „Juhuuu, ich werde aufgeschnitten!“ . Ich kann es mir zumindest nicht vorstellen.

Aber auch ein Kaiserschnitt (ich finde ja den Begriff Bauchgeburt so viel schöner) kann ein wunderschönes Geburtserlebnis darstellen, wenn man sich darauf einlässt. Wie oben schon erwähnt, ist es heute nicht mehr so, dass die Kinder, wenn es ihnen offensichtlich gut geht, von den Eltern ferngehalten und erst viel später zu ihnen gebracht werden. Das Baby darf auf die Brust, das Bonding findet statt. Auch erste Stillversuche sind noch im OP (je nach Krankenhaus) möglich.

Hier findest du auch einen positiven Geburtsbericht eines Wunschkaiserschnitts auf zweitöchter. Auch bei Inga Denise findest du einen Bericht über ihre drei Sectios, die Mut machen.

Ich möchte hier den Kaiserschnitt nicht als das Wundermittel schlechthin darstellen. Sicher nicht.

Aber dieser Eingriff ist gleichwertig mit einer vaginalen Geburt. Das Ergebnis ist das gleiche. Ein kleiner Mensch, der auf die Welt kommt. Dieses Baby wird nicht weniger geliebt. Das Baby wird nicht weniger umsorgt. Aber die Bauchgeburt kann unter Umständen Leben retten, ein guter Weg nach einem Geburtstrauma sein.

Ich freue mich auf meinen Wunschkaiserschnitt. Ich freue mich darauf, mein Baby im Arm halten und kennenlernen zu dürfen. Und ja, ich freue mich tierisch, diese Option zu haben und wahrnehmen zu dürften, nachdem ich allein beim Gedanken an die letzte Geburt und das damit verbundene Trauma in Tränen ausbreche und vor Panik kaum Luft bekomme.

Nimm anderen werdenden Eltern diese Option nicht. Rede es nicht schlecht. Mach ihnen kein schlechtes Gewissen. Denn niemand – weder Ärzt*innen noch Eltern – fällt so eine Entscheidung leichtfertig zwischen Tür und Angel.

Danke!

Herzlichst, die Julie

 

Bildquelle: Pixabay

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7 Comments

  1. Ich finds gut, dass du darüber schreibst.
    Geburt ist genauso wie Schwangerschaft komplett individuell und muss, auch so betrachtet werden. Was für eine Frau gut ist, muss nicht zwingend auch für eine andere gut sein. Das gilt sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung.
    Ich selbst hatte 3 Spontangeburten, das war für mich der richtige Weg.
    Ich hab eine Freundin, die über sich selbst sagt, dass sie absolut keine Schmerzen aushalten kann. Sie hatte regelrecht Panik vor den Geburtsschmerzen. Für sie kam nur Kaiserschnitt in Frage. Dreimal.
    Und ich hab eine andere Freundin, die sich beim 4. Kind (nach 8 Schwangerschaften) bewusst für den Kaiserschnitt mit Sterilisation entschieden hat.
    Das sind 2 weitere, Gründe für deine, Liste, wenn du magst.
    Ich bin nach dem Lesen sicher, dass du deinen Weg wohlüberlegt gewählt hast und wünsche dir alles Gute für die Bauchgeburt 😉
    LG von TAC

    1. Hallo TAC,
      das mit den nicht aushaltbaren Schmerzen habe ich nun schon öfter gelesen und frage mich, ob man die Schmerzen nach dieser Bauch-OP wirklich als geringer ansieht. Für mich persönlich waren sie zumindest die ersten Tage garantiert nicht einfach.
      Die Sterilisation ist ein wichtiger Punkt. Ohne Kaiserschnitt kostet sie ein Vielfaches, als wenn das während des Kaiserschnitts mit erledigt wird. Dieses Thema haben wir hier auch.
      Danke für deinen Erfahrungsbericht. 🙂

  2. Danke, danke, danke. Einfach nur danke für diese tollen Beitrag. Ich habe 2011 meinen Sohn per sekundäre Sectio (ungeplantem Kaiserschnitt) bekommen. Dabei wurde festgestellt, dass ich einen Wirbel so im Becken habe, das eine „natürliche“ Geburt für mich ausgeschlossen ist. Da aber diese allgemeine Abwertung eines Kaiserschnitts, ohne den mein Sohn gestorben wäre, allgegenwärtig war, bekam ich eine Depression. Ich fühlte mich so als Versagerin. Erst nach Jahren der Auseinandersetzung mit dem Grund des Eingriffs, konnte ich es akzeptieren. Als 2018 dann meine Tochter per geplanter Sectio kam, musste ich mir Allen erstens von einer Krankenschwester anhören, ich wollte es ja so. Da bin ich wirklich explodiert. Was ich aus dem ganzen gelernt habe ist, dass ich versuche anderen Frauen, die gerne runtergeputzt werden, wenn sie das Wort Kaiserschnitt nur in den Mund nehmen, zu unterstützt, denn jeder hat seinen eigenen Grund dafür.

    Lg Claudia von Bücherjunky

    1. Oh wow, Claudia, da hast du bei der zweiten Geburt wirklich ordentlich in die Tonne gegriffen mit der Krankenschwester. Auch, dass du durch den ersten schon psychisch so leiden musstest, ist alles andere als schön. Es wird Zeit, dass da ein Umdenken stattfindet. Denn wir haben zum Glück diese Möglichkeiten. Und dies als einfachen oder gar bequemen Weg abzutun, geht gar nicht.
      Ich hoffe, dir geht es mittlerweile besser.
      Liebe Grüße

      1. Ja, mir geht es definitiv besser 🙂 . Ich konnte durch den geplanten Kaiserschnitt super mit dem ersten abschließen, auch mit dem Gedanken, dass es halt nicht anders möglich ist. Mitte Juli bekomme ich meinen dritten Kaiserschnitt und gehe extra in ein anderes Krankenhaus. Ich hoffe, dass die Krankenschwestern dort toleranter mit dem Thema umgehen. Allerdings hat die Dame mich danach nicht mehr doof angequatscht, sie war nicht einmal mehr da. Dafür war dann eine richtig nette Krankenschwester da, die sich um mich und meine Zimmernachbarin (ebenfalls Kaiserschnittmami) gekümmert hat. Den Kaiserschnitt als „bequem“ oder „einfach“ darzustellen finde ich einfach unmöglich, alleine die Risiken sind nicht ohne. Egal ob durch den Eingriff selber oder die Narkose. Es kann immer irgendwas schief gehen. Das vergessen die netten Damen und Herren, die der Meinung sind, man macht es sich damit leichter. Allerdings ist es einfach nur unnötig, dass ich mich, oder andere (junge) Mütter sich schlecht fühlen müssen, wenn der „normale“ oder „natürliche“ Weg nicht funktioniert/ sie sich das nicht zutrauen. Daher finde ich deinen Beitrag auch so wichtig.

        LG Claudia

  3. Mir ging es ähnlich, der Kaiserschnitt wird oft als die ach so einfache Geburt beschrieben. Bei mir hieß es, mein Becken sei zu spitz und daher würden sie mir zum Kaiserschnitt raten. Geplant war er morgens um acht im Hochsommer, kaum hatten mein Mann und ich die schicken grünen OP-Klamotten an, kam der erste Notfall rein. Am Ende wurde unser Sohn um 13 Uhr aus dem Bauch gerüttelt.

    Ich finde auch, jede Geburt ist eine Geburt und jede „Art“ hat ihre Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für oder gegen einen Kaiserschnitt sollte aber nur bei der Person die das Kind zur Welt bringt liegen. Immer dieses Einmischen von anderen Menschen – schlimm.

    Meine Freundinnen hatten nach ihren normalen Geburten gut eine Woche Schmerzen und Probleme, ich hatte zwei Monate echt heftige Schmerzen. Aber auch das ist eine Typsache und man kann da Glück oder Pech haben. Alles alles Gute für euch und ein tolles Wochenende.
    Liebe Grüße
    Sylvia

    1. Es gibt so viele Gründe für einen Kaiserschnitt – und für eine vaginale Geburt. Das ist wirklich individuell und ich finde es so verdammt traurig, dass man noch immer in die Rechtfertigungsecke – egal, wie man sich entscheidet – gedrängt wird. Und dann ist noch so vieles von den Hebammen und Ärzt*innen abhängig. Aber auch davon, wie man selbst körperlich beschaffen ist und mit welcher Einstellung man da ran geht. Da gibt es einfach kein richtig und falsch.

      Viele Grüße

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