Babys schreien lassen ist Kindesmisshandlung. Was du statt ferbern tun kannst, erzähle ich dir auf Puddingklecks
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Was Schreien lassen mit unseren Babys macht

Wir Erwachsene reden ständig davon, wie wichtig es ist, auf sich aufzupassen. Wir reden davon, wie wir auf unsere Bedürfnisse achten und uns Hilfe holen sollen, wenn wir merken, etwas klappt nicht. Davon, wie essenziell es ist, Schmerz, Trauer und Ängste zuzulassen, Gefühlen Raum zu geben. Ja, Selfcare wird immer größer geschrieben. Achtsamkeit. So wichtig für uns Erwachsene. Für uns Eltern.

Und dann höre ich immer wieder, dass es ja nicht sein kann, dass das Baby oder Kleinkind nachts weint, weil es Angst hat oder vielleicht sogar „nur“ Hunger. Ich höre davon, dass Eltern ihre Kinder bewusst weinen lassen, damit sie spüren, wer der Chef im Haus ist. Dass die Bedürfnisse der Kinder hinten anstehen müssen, man sie schreien lassen soll zugunsten des Schlafs oder des freien Abends der Eltern. Und jedes Mal wieder bricht es mir das Herz.

Ich habe es schon einmal kurz auf Instagram angeschnitten, wie grausam ferbern eigentlich ist. Was es mit Kinderseelen macht und dass ich es nicht nachvollziehen kann. Nicht in der heutigen Zeit. Nicht mit den heutigen Möglichkeiten, sich zu informieren.

Man trägt sein Kind so lange Zeit unter seinem Herzen, passt auf, was man isst, ob jemand in der Umgebung raucht, hofft, keine Toxoplasmose zu bekommen und bringt ein kleines Leben unter Schmerzen auf die Welt. Dann hält man dieses kleine Wesen in seinen Armen, wiegt es und weiß, es ist auf unseren Schutz angewiesen. Es ist uns Eltern komplett ausgeliefert und muss darauf vertrauen, dass wir für es da sind. Immer.

Tja, dann … Dann sind die Nächte einfach Mist und untertags möchte dieses Wesen auch nicht schlafen, ist schwer zufrieden zu stellen. Vielleicht weint es auch viel. Irgendwann werden die Augenränder der Eltern größer und dunkler, die Nerven dünner und das Verlangen nach Schlaf und 5 Minuten Ruhe immer intensiver.

Wenn in diesen Augenblicken, gerade bei frischen und verunsicherten Eltern, die Großtante dritten Grades oder der Cousin der Schwiegermutter erzählt, dass das Kind auf der Nase herum tanzt und man ihm zeigen soll, dass man nicht springt, nur weil es schreit, kann das zusätzlich verunsichern und in eine ganz doofe Richtung lenken. In eine, die das Baby/Kleinkind bricht. Eine Richtung, die das Grundvertrauen in die Eltern zerstört und Resignation aufkommen lässt.

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Worauf geht das Schreien lassen zurück?

Vielleicht hast du schon von Johanna Haarer gehört. Eine Ärztin, die 1934 den Erziehungsratgeber „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ veröffentlichte, der zum Kassenschlager wurde. Darin wird beschrieben, dass das Kind am besten sofort aus dem elterlichen Schlafzimmer ausquartiert werden soll. Weint es, solle man sich nur nicht erweichen lassen und dem Kind seinen Willen geben, denn der Quälgeist erlangt sonst über die arme Elternseele Macht, die sich zum Sklaven des Kindes verpflichtet. Außerdem stärke das die Lungen und härte das Kind ab. Haarer empfiehlt, Kinder bindungsarm aufwachsen zu lassen.

Ziel des Erziehungsratgebers war es, gefühlslose Soldaten für den Krieg heranzuzüchten. Denn Menschen, die abgestumpft sind, die lassen sich leichter formen. Eigentlich richtig gruselig oder? Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Erziehungsratgeber von Haarer, die im Übrigen Lungenärztin war und mit Pädagogik nichts am Hut hatte, bis in die 70er in abgewandelter Form noch immer käuflich war.

Und dann gibt es da noch das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ (bitte NICHT kaufen!!) , das genau dieses Thema von Johanna Haarer wieder aufgreift und ganz oben in der schwarzen Pädagogik mitspielt. Die Autorin, die Diplompsychologin und Verhaltenstherapeutin ist, zieht wohl ihre Kundschaft selbst heran. Denn sie beschreibt mit ihrem Kollegen, wie toll ferbern ist und wie schnell Kinder und Babys dadurch lernen zu schlafen.

Was das Schreien lassen mit Kinderseelen macht

Wie du vielleicht selbst mitbekommen hast, habe und hatte ich mit meinen fünf Kindern nie eine angenehme Schlafsituation. Auch jetzt ist der Kleinste mehr als knackig nachts. Damals, beim ersten Kind, da war ich richtig verzweifelt. So verzweifelt, dass ich irgendwann im Bett saß, dieses kleine Leben in meinen Armen hielt und unter Tränen bettelte, es möge doch bitte endlich aufhören zu weinen. Ich suchte im Netz nach Lösungen und fand das Ferbern. Mein Kind schreien lassen? Wollte ich nicht, doch ich konnte nicht mehr. Und so legte ich dieses Bündel ins Bett und ging kurz raus und sackte an der geschlossenen Tür zusammen. Nicht lange. Vielleicht nicht einmal zwei Minuten. Sie weinte im Zimmer und ich vor dem Zimmer. Ich konnte das nicht, hob sie aus ihrem Bettchen und wiegte sie in den Schlaf.

Ein Baby weint nicht zum Spaß. Es weint, weil ihm etwas fehlt. Vielleicht hat es Angst, es hat Hunger oder es braucht schlichtweg den Herzschlag von Mama oder Papa, um sicherzugehen, dass alles okay ist. Das ist ein Urinstinkt, der ihm vor vielen Jahrtausenden das Leben gerettet hat, wenn der Säbelzahntiger auf Beutesuche war. Bewegung bedeutete gleichzeitig Sicherheit. Die Überbleibsel aus dieser Zeit sind bei Babys unterschiedlich stark ausgeprägt.

Wenn man es bis zum bitteren Ende weinen lässt, hört es irgendwann auf. Jetzt kannst du einwerfen, dass es ja dann funktioniert hat. Ja, aber zu welchem Preis? Das Mäuschen hat Todesangst ausgestanden, Panik ohne Ende, schreit um sein Leben und niemand kommt. Es ist dunkel, es ist vielleicht auch kalt und dieses Menschlein ist alleine. Alleine mit seiner Angst, damit, zu überleben. Und irgendwann schläft es ein. Voller Erschöpfung und gebrochen.

Das Baby/Kind hat gelernt, dass niemand kommt. Es hat sein Grundvertrauen in seine Eltern verloren und ist traumatisiert. Ein Mäuschen schreien lassen grenzt an Kindesmisshandlung. Nein, das ist Kindesmisshandlung. Und sollte das hilfsbedürftige Wesen auch noch krank sein, ist das schlichtweg unterlassene Hilfeleistung.

Ich übertreibe? Nein!

Stell dir vor, DU kannst dich nicht rühren, du hast Angst, Hunger, Durst und vielleicht auch Schmerzen. Du rufst nach Hilfe, nach jemandem, der dich beruhigt, wirst immer panischer, dein Herzschlag wird schneller und niemand kommt. Vielleicht schaut mal jemand zur Tür rein, lächelt dir sarkastisch ins vor Stress verschwitzte Gesicht und zieht die Tür dann wieder hinter sich zu. Keiner da, der dir gut zuspricht, dir aufhilft und schaut, was dir fehlt. Obwohl man dich hört. Und obwohl du die anderen vielleicht durch die Tür hörst. Du wirst allein gelassen mit deiner Angst, deinen Schmerzen, deinen Hilferufen.

Aber Babys und Kleinkindern mutet man das zu. Weil das ja alles nur ein Machtspiel ist. Merkst du selbst oder?

Manche Babys brauchen beim Schlafen noch Unterstützung. Wenn sie uns rufen, müssen wir da sein.

Reagieren statt Schreien lassen

Ich weiß, es kostet Kraft. Es kostet verdammt viel Kraft und Energie, die Nacht durchzutragen, zu wiegen, zu stillen und dem Baby die Nähe zu geben, die es braucht. Gerade wenn es solche Nächte sind, in denen man keine Verschnaufpause bekommt. Da erzähle ich dir nichts, was fremd ist. Und ich spreche aus Erfahrung. In guten Nächten haben wir momentan 1-2 Stunden am Stück – also zwischendurch. In schlechten Nächten weint unser Keks alle 20 Minuten und lässt sich, wenn es doof läuft, nicht einfach durch die Brust oder ein wenig Streicheln beruhigen. Wenn du also nach Mombie googlest, wirst du höchstwahrscheinlich ein Bild von mir finden. Nee, Spaß beiseite, es kann wirklich an die Substanz gehen.

Dennoch ist das kleine Wesen, das so bitterlich weint, darauf angewiesen, dass du reagierst. Es braucht dich und deine Verlässlichkeit. Deine Nähe, deinen Schutz, Fürsorge.

So stärkst du das Grundvertrauen, dass dieser kleine Mensch dir entgegen bringt. Und du stärkst die Bindung zwischen euch beiden. Bei dir, ganz nah, da fühlt sich dein Baby/Kleinkind sicher. Du zeigst deinem kleinen Menschen, dass du für ihn da bist, kein Säbelzahntiger auf ihn lauert und er nicht weiter schreien muss.

Ab wann schläft ein Baby durch?

Wenn es so weit ist. Ja, richtig. Es gibt keine pauschalen Angaben, dass unsere kleinen Menschlein mit 3, 5 oder 10 Monaten generell durchschlafen sollten. Babys sind keine Maschinen. Sie schlafen durch, wenn sie so weit sind und ihre Entwicklung es zulässt. Und auch dann ist es kein Garant dafür, dass das so bleibt. Manche Mäuse schlafen von Anfang an durch, andere fangen mit ein paar Monaten an, die Nacht zum Tag zu machen und wieder andere können bis ins Kindergartenalter und weiter keine Nacht komplett durchschlafen.

Von Durchschlafen spricht man übrigens bei Babys, wenn sie eine Mahlzeit auslassen. Nicht, wenn sie von abends 19 Uhr bis morgens 6 Uhr schlafen. Und selbst wir Erwachsenen schlafen nicht durch, sondern wachen nachts immer wieder auf. Nur schlafen wir meist wieder ein und vergessen, dass wir wach waren.

So ist das bei unseren Kindern auch. Sie wachen nachts mehrmals auf. Manche finden in den Schlaf zurück, nachdem sie sich versichert haben, dass alles okay ist. Und andere brauchen dazu Hilfe. Hierbei kommst dann eben du ins Spiel.

Hilfe holen statt Schreien lassen

Wie gesagt, ich kenne die Situation. Und der Keks ist nicht das erste Baby, das hier die Nacht durchrockt. Ich weiß, wie sehr es an den Nerven zehrt und die Kraftdepots ausschöpft. Gerade da ist es wichtig, dass man nicht allein dasteht. Dass man das alles allein tragen muss und auch den Tag allein wuppt.

Hol dir deinen Partner ins Boot, Nachbarn, Verwandte oder Freunde. Scheue dich nicht, dein kleines Wunder für ein paar Stunden abzugeben, damit du für dich wieder Kraft sammeln kannst. Vielleicht mag die Schwiegermama eine ausgedehnte Runde mit dem Kinderwagen gehen oder der Nachbar, der gerade seine Elternzeit nutzt, nimmt deinen Spatz für ein ausgedehntes Bad zu sich. Aber auch dein Partner kann nachts ebenso wie du aufstehen, das Mäuschen tragen und dir ein paar Stunden am Stück ermöglichen.

Und nein, das Arbeitsargument zählt für mich hier nicht. Denn wenn du richtig ausfällst, weil du sowohl körperlich als auch nervlich am Ende bist, was macht dein Partner dann? Eben. Du kannst aber auch eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse beantragen, die dir unter die Arme greift, während du dich auf dein Kind konzentrierst. Hier hat das tatsächlich auch schon Manuel gemacht, damit ich wieder auf die Beine komme. Oder du holst dir Hilfe über das Jugendamt. Die wollen dir nämlich nichts Böses, sondern dich in erster Linie unterstützen.

Ich kann dir nur raten, schöpfe deine Möglichkeiten aus, denn Schreien lassen ist niemals eine gute Option.

Auch wir schlafen nicht durch. Babys schreien lassen ist Misshandlung

Buchtipps für Babys Schlaf

Abschließend möchte ich dir noch ein paar Buchtipps an die Hand geben. Bücher, die dich begleiten, dich unterstützen und dir nicht raten, deinem kleinen Leben psychische Gewalt anzutun.

Außerdem habe ich dir noch ein paar Links zusammen gesucht, die dir vielleicht ein wenig weiterhelfen.

Und so trage und begleite ich meinen kleinen Keks weiter durch die Nacht, bis er selbst soweit ist, länger zu schlafen. Es ist nicht schön, es erfüllt mich nicht mit Glück, gefühlt 23mal aufzuwachen, durchzuwachen und zu tragen. Es kostet mich sehr viel Überwindung, nicht einfach dazusitzen und zu weinen, während Manuel den armen Keks übernimmt, wenn er sich durch mich nicht beruhigen lässt. Doch dieser kleine Mensch, den ich 10 Monate unter meinem Herzen getragen habe, der braucht mich. Der braucht uns. Und sein Grundvertrauen möchte ich nicht erschüttern.

Herzlichst, die Julie

 

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11 Comments

  1. So toll geschrieben! Ich bin ganz deiner Auffassung. Schreien lassen ist seelischer Kindesmissbrauch und einfach nur herzlos und grausam! Meine Große war auch nie eine gute Schläferin und ist es mit 4 Jahren immer noch nicht. Die Kleine ist etwas entspannter, aber sie ist halt auch noch ein Baby, das zahnt, schubt etc. Ich habe angefangen mich in Gelassenheit zu üben. Und auch darüber geschrieben:
    https://www.fraufreigeist.de/kinderschlaf/
    Schau gern mal rein 🙃.

    Liebe Grüße
    Britta

    1. Liebe Britta,
      danke dir für deinen Kommentar. Gelassenheit ist ein sehr wichtiger Punkt. Ich werde mir deinen Beitrag auf jeden Fall zu Herzen nehmen, du hast vollkommen recht!
      Viele liebe Grüße

  2. Liebe Julie,
    ich lese Deinen Blog sehr gern. Ich bin auch Mama von 5 Kindern und mein Jüngster fast so alt wie Euer Keks. Auch meine Kinder haben sich mit dem Einschlafen oft schwer getan und auch ich habe, vor allem bei meinem Großen, viel versucht. Es hat lange gedauert bis ich das Buch von Dr. William Sears gefunden und das Familienbett entdeckt habe. Für uns hat das Familienbett einige Probleme gelöst. Ich glaube aber, dass alle Eltern für sich die geeignete Methode finden müssen, um ihr Kind in den Schlaf zu begleiten. Und auch ich wundere mich, wenn Eltern beim PEKIP etc. erzählen, dass sie mit ihrem Kind das Schlafen üben und es nur 10min geschrien hat. Ich kann dann sagen, dass ich es nicht so machen würde und zum Nachdenken anregen.
    Ich teile Deine Ansichten, aber ich würde mir wünschen, dass Du den erhobenen Finger etwas herunternehmen würdest.
    Alles Liebe für Dich und Deine Familie

    1. Liebe Wenji,
      ich bin bei vielen Themen wirklich tolerant. Wenn es aber darum geht, dass man sein Kind bewusst quält – und etwas anderes ist das Schreien lassen nicht – dann möchte ich da nicht mit Wattebäuschen werfen. Dann gibt es da nichts zu beschönigen und klare Worte helfen vielleicht dem ein oder anderen umzudenken.
      Du hast Recht, es muss jeder für sich entscheiden, ob er ein Familienbett (was ich übrigens nicht als DIE Lösung schlechthin sehe) oder separates Schlafen bevorzugt. Mir ist es auch wurscht, ob das Baby auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seitenlage schläft, solang das Näschen frei ist. Aber ferbern ist nun einmal auf Nazi-Ideologie zurückzuführen. Daran gibt es nichts zu beschönigen.
      Viele Grüße

  3. Grundsätzlich bin ich vollkommen deiner Meinung – Babys schreien lassen ist ein absolutes no go! Was mich allerdings langsam bei pinterest und sämtlichen Mama Blogs nervt, sind die ganzen pseudopsychologischen Schlussfolgerungen und Panikmache. Welcher wissenschaftlichen Studie entnimmst du deine Erkenntnisse, dass das Urvertrauen Schaden nimmt und die Kinder traumatisiert werden und wie genau wirkt es sich auf den späteren Menschen aus, der sich daraus entwickelt? Genau das hätte mich interessiert. So ist es nur ein weiterer Blog der Andere durch panikmachende Überschriften zum Lesen animieren will… Ein Pendant zur Bildzeitung…

    1. Liebe Angie,
      wenn dich Mamablogs ärgern, warum liest du sie denn dann? Um mit Freundlichkeiten um dich zu werfen?
      Hier ein paar Links, die die positive Wirkung von Ferbern anzweifeln und die Studie auseinander nehmen, dass es keine Folgen hätte:
      https://www.spektrum.de/news/in-den-schlaf-weinen-und-die-spaetfolgen/1420228
      https://vierpluseins.wtf/2017/01/30/ferbern-schadet-nicht-das-weiss-der-wdr-wirklich-ganz-genau/
      https://www.nestling.org/schlafprobleme-lasst-eure-kinder-doch-einfach-schreien/

      MfG, die Bild für Mütter :*

      1. Liebe Julie, auch diese Links sind lediglich Blogs die sich keiner wissenschaftlichen Basis bedienen können, weil es diese schlichtweg nicht gibt bzw nicht in fundiertem Maße (auf Grund von zB Mängeln in der Durchführung der austral. Studie). Daher frage ich mich woher du die Erkenntnis, die du in deiner Überschrift der Öffentlichkeit kund tust, nimmst?
        Ich lese gern Blogs, wenn sie denn gut gemacht sind… Ich würde mir nur wünschen, dass es mehr Blogger gäbe, die sich auch wissenschaftlich mit einem Thema auseinandersetzen und auch Fakten liefern, anstatt ausschließlich ihre Meinung in die Welt hinausposaunen und, schlimmer noch, diese als Fakten verkaufen…
        Liebe Grüße Angie

        1. Aber genau das sind Blogs … Google gern mal nach der Definition von Blogs, dann merkst du, dass deine Ansprüche einfach schlichtweg nicht angebracht sind. Wenn du klare objektive Fakten ohne persönliche Note haben möchtest, lies Wissenschaftszeitschriften und mache für deinen Frust nicht Dritte verantwortlich!
          Das hier ist mein persönlicher Blog. Ich berufe mich hier auf persönliche Erfahrungen und Erfahrungen aus meinem Umfeld und vertrete meine persönliche Meinung. Ob dir das persönlich sauer aufstößt, ist mir hierbei tatsächlich wurscht. Denn ja, auch Blogs leben von Überschriften, die Neugier wecken. That’s it. 😉

  4. Iliana says:

    Hallo du Liebe!
    Danke für deinen Artikel!
    Ich möchte gern noch einbringen, dass das Thema Traumatisierung beim ruhigen Schlaf eine große Rolle spielt ebenso wie eventuelle körperliche Beschwerden.
    Je nachdem was die Mutter in der Schwangerschaft erlebt hat und wie die Geburt war entstehen große und kleine Traumata. Das könnte also auch eine Ursache für ungewöhnlich unruhige Nächte sein. Hier Infos dazu: https://www.traumaheilung.de/was-ist-ein-trauma-2/

    Mit körperlichen Beschwerden meine ich Blockaden, die sich fast jedes Baby bei der Geburt zuzieht und chiropraktisch behandelt werden können.
    Infos dazu hier (schaltet bitte den Ton beim Anschauen aus. Die Musik ist grässlich;-) )
    https://youtu.be/siat6YgcXDg
    Ich wünsch allen frisch gebackenen Mamas viele ruhige und entspannte Nächte!
    Liebe Grüße
    Iliana

  5. Claudia says:

    Ich kann hier nur zustimmen und sich mir bricht es das Herz das erlebe dies tun. Ich bin vierfach Mama. Die letzten beiden sind gerade vier Monate alte Zwillinge. Glaubt mir. Ich schlafe so gut wie gar nicht mehr. Schreien lassen? Niemals. Keine Sekunde. Sie werden so schnell groß. Meine großen sind nun 15 und 16. auch schlaflose Nächte kann man genießen. Bald sind sie mit Freunden unterwegs maulen dich an und du denkst. Was ? Ich hatte dich gestern noch an der Brust du Lümmel. Die kleinen brauchen uns. Dieses sie wollen nur ihren Kopf durchsetzen ist Riesen Schwachsinn. Das können sie kognitiv auch bewiesener Maßen frühestens mit neun Monaten und selbst dann haben sie Gründe.. Man kann auch acht liebevoll nicht nach ihrer Nase tanzen. Sie trösten und dennoch sagen dass man das nicht macht was sie wollen ohne sie allein zu lassen. Selbst ein trotzdendes Dreijährigen Kind hat Kummer dabei. Ich würde den Trotz nie nachgeben. Ich bin die Konsequenz in Person. Aber ich habe und werde nie eines meiner Kinder mit ihren Kummer allein lassen. Und das sollte kein Elternteil dieser Welt tun. Wenn wir nicht unsere Kinder beschützen und das liebe unschuldige drin sehen, wen und was denn dann?

    1. Liebe Claudia,
      ich danke dir von Herzen für deinen ausführlichen Kommentar! Du machst einen unheimlich tollen Job. Hut ab vor dem, was du da täglich leistest!

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