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Weihnachten – so wird es gemütlich

Du kennst das sicher auch. Weihnachten steht an und alles muss durchgetaktet und perfekt sein. Im Endeffekt sind zum Schluss alle entnervt, weil nichts so glatt  und toll verläuft, wie in den Vorstellungen.

Ich möchte dir daher heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie das ganze Weihnachtsfest gemütlich und ohne Stress ablaufen kann.

Feiere nur mit denen, die du um dich haben willst

Kennst du das auch? Eigentlich wollte man ruhig mit der Familie feiern, aber der Cousin des Schwagers bringt noch die ungeliebte Freundin mit und außerdem passen dir die lauten und frechen Kinder der Nichte der Schwägerin gar nicht in den Kram. Na, dann sag das auch und lade zu dir nur die ein, bei denen du dich wohl fühlst und mit denen du Zeit verbringen möchtest. Auch an Weihnachten muss man nicht gute Miene zum bösen Spiel betreiben, sondern sollte sich uneingeschränkt gehen lassen können. Das erfordert zwar im Vorfeld Rückgrat und ein wenig Stress, bringt dir aber Entspannung zum Fest.

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Keine aufwändigen Experimente

Du bildest dir ein, an Heiligabend zum ersten Mal eine ganze Gans zu servieren? Den Rotkohl machst du natürlich auch selbst – erstmals. Außerdem hast du im Internet dieses supertolle Rezept für Weihnachtseis entdeckt, bei dem man nur jede halbe Stunde umrühren muss? Streich das und such dir Rezepte, die dir liegen und keinen großen Aufwand bedeuten. Sicher soll an Weihnachten besonderes serviert werden. Aber im Endeffekt artet es doch nur in Enttäuschung und Stress aus, wenn das vorher so toll klingende Rezept nicht so wird, wie du es dir erträumt hast. Vielleicht tut es dann auch das Filet, das du unheimlich gern isst, aber selten machst, weil Qualität eben kostet. Und die fertigen Kroketten sind vielleicht doch nicht ganz so übel wie die selbstgemachten Kartoffelplätzchen. Mit Liebe serviert wird sicher beides. 🙂 Außerdem ist es doch schade, wenn man die ganze Aufmerksamkeit dem Herd schenkt, während man seine Lieben um sich versammelt hat.

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Ein bisschen kleinere Erwartungen bitte

Die Frisur muss sitzen, das Essen punktgenau serviert werden, die Kinder MÜSSEN sich an diesem Tag einwandfrei benehmen und dürfen nicht motzen und außerdem sollte noch das ganze Haus steril geputzt werden, bevor Bescherung ist. Vergiss es. Denkst du, in ein paar Jahren, wenn du dir die Fotos vom Fest ansiehst oder mit anderen darüber sprichst, wirst du dich an die Staubflusen unterm Bett oder den Kalkfleck an der Duscharmatur erinnern? Ich glaube eher, dass du erzählst, wie sehr du dich über dieses und jenes Geschenk gefreut hast, dass es toll war, ein selbstgemaltes Bild vom Zwerg zu erhalten oder wie kalt es in der Kirche zur Kindermette war. Denkst du nicht auch?

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Geschenke, Geschenke, Geschenke

Hast du das Gefühl, du schenkst zu wenig? Gerade bei Kindern kann man die Geschenke „strecken“. Verpacke, wenn möglich alle Einzelteile separat. Jede Pfanne der Spielküche kann so zum Beispiel einzeln ausgepackt werden. Die 5 Schleichtiere auf einmal sind „nur einmal“ Freude. Aber einzeln verpackt ist 5 Male Spannung und Überraschung in den Kinderaugen. Für Erwachsene machen sich selbstgemachte Dinge, die nicht viel kosten, aber auch geringen Zeitaufwand haben, immer toll. Dazu habe ich dir auch schon etwas auf meinen Blog gestellt.

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Self fulfilling Prophecy

Was ich damit sagen möchte? Geh positiv ans Fest ran. Freu dich drauf und erwarte einfach nur, dass es gemütlich, schön und entspannt wird. Du selbst bist mit ausschlaggebend, ob das Weihnachtsfest stressig oder freudig endet. Du selbst lenkst die Laune deiner Mitmenschen mit. Geh positiv an das ganze und zieh dir aus allem etwas Gutes. Der Braten war trocken? Na, dann wird eben am Rezept noch gefeilt. Der Likör, den du bekommen hast, ist so gar nicht deines? Dann hast du ja was, was deine Gäste das nächste Mal als Verdauungsschnäpschen zu sich nehmen können. Ihr habt vergessen, jeden einzelnen Schritt vom Auspacken der Geschenke zu fotografieren? Im Gedächtnis spielen sich die besten Szenen immer wieder ab. Und gemeinsam erinnert man sich mindestens genauso gut, wie wenn man allein auf ein Bild schaut.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen den Druck nehmen und dir zu einem entspannteren Fest verhelfen.

Liebe Grüße,

die Julie

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