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Schwangerschaftsupdate: 17 Ssw // So habe ich mir das nicht vorgestellt

Jetzt bin ich mitten in der 17. Schwangerschaftswoche und kann sagen: ja, ich bin so richtig schwanger. Das Immunsystem ist für das Baby heruntergefahren, ich nehme jeden Mist mit und gerade hatten wir den Noro im Haus. Die Kinder sind fast fit (hallo fiebrige Erkältung) und ich leide noch in Würde mit Wärmflasche auf dem Sofa.

Babybauch & Gewicht

Mein Gewicht … ja, also … wenn andere von diesem Virus betroffen sind, verfallen sie in Schonkost, fasten und bringen nichts runter. Wenn ich unter Magen-Darm leide, denke ich mir „Cool, im Bauch ist wieder Platz. Was esse ich jetzt?“. Blöder Fehler, weil das wieder in Bauchkrämpfen endet. Und gleichzeitig steigt die Waage wieder langsam, weil die Bewegung dann eben doch fehlt, wenn man fast nur dahinvegetiert und weiter isst. Der Bauch dagegen hat sich kaum verändert, finde ich. Oder?

Gemütszustand

Hier zerrupfe ich mal wieder diesen Mythos glücklicher und ausgeglichener Schwangerschaften. Nee, gerade bin ich ziemlich frustriert, kaum zu schlafen. Das wirkt sich dann doch sehr auf meine Laune aus. Die Hormonachterbahnfahrt geht also weiter und ich versuche, zumindest die Ausschläge nach unten abzuschirmen. Die anderen können ja nichts dafür, dass ich gerade so denke und fühle wie ich es tue. Was mich allerdings gerade ziemlich umgänglich macht, ist das Vorlesen von Büchern. Die Kinder lauschen gespannt, ich darf weiter mit der Wärmflasche kuscheln und wir haben eine schöne gemeinsame Zeit.

Kindsbewegungen

Ich meine, ich habe meinen Bauchbewohner in den letzten Tagen ab und an gespürt. Aber nur, wenn ich auf dem Rücken lag und die Hände den Bauch nicht berührt haben. Sobald ich darüber strich, war tote Hose. Also, es geht ihm (dem Baby) wohl recht gut da drin, trotz Noro und meinen Launen. Irgendwie ein ziemlich tolles Gefühl. Ja, das ist so eine richtig große Dosis Glückshormone, wenn der nächste Stupser kommt.

Gelüste & Abneigungen

Dass gerade Süßkram eine untergeordnete Rolle spielt, hatte ich ja schon erzählt. Gerade könnte ich aber morgens, mittags, abends Pellkartoffeln mit Frischkäse essen. Irgendwie kann ich mich an Kartoffeln nicht satt essen, das geht immer. Wobei ich auch festgestellt habe, dass mich nicht einmal mehr selbstgemachte Pizza reizt. Ich meine, hallo? Pizza! Nee, da hab ich dann doch lieber auf die Erdknolle zurück gegriffen und den Rest der Familie machen lassen. Und ansonsten… hmm… nicht einmal das Frühstück darf mehr süß sein. Naja, bis auf meinen Instantcappuccino, der zum Glück wieder geht.

Shopping für das Baby & mich

Mittlerweile habe ich tatsächlich einen Wintermantel mit Trageeinsatz und eine weitere Leggings gefunden. So stramme Wadeln brauchen eben ein bisschen Betonung. 😀 Nee, ich mag es einfach gern, wenn der Stoff sich mitdehnt und nicht einschneidet. Jeans, also diese Umstandsjeans, finde ich zunehmend unangenehmer, weil der Stoff so starr ist. Für das Baby ist allerdings noch nichts gekauft und die Kisten mit den Überresten von den Geschwistermäusen habe ich auch noch nicht durchgesehen. Das hat aber alles noch massig Zeit.

Allgemeines zur 17. Schwangerschaftswoche

 

Ich hatte selten so eine schlechte Woche. Also wirklich. Wenn man unschwanger krank ist, nimmt man eben Medikamente und wirkt dementsprechend gegen. Dass es sich nun einfach so zieht (gerade steht die nächste Seuche im Haus – fiebrige Erkältung), zehrt einfach an den Nerven und Kräften. Die Kinder machen es mir zum Glück sehr einfach, mich einfach auszukurieren. Dass ich das Baby allerdings schon so früh spüre, hätte ich nicht gedacht. Und es ist ein unbeschreibliches Gefühl, diese kleinen Stupser bewusst wahrzunehmen.

Gestern fragte mich der Frosch, ob das Baby auch im Busen ist und wann es denn heraus kommen will. Sogar der Kleinste zeigt also reges Interesse. Von Eifersucht ist so gar nichts zu spüren, sondern eher Ungeduld und Vorfreude. Und langsam geht die Namensdiskussion los. „Wir können es ja einfach kleiner Zwerg nennen. Oder Frosch 2, wenn es ein Junge wird.“ Ähm …. nee! Aber schon lustig und interessant, wie die Kinder sich bewusst dafür interessieren und auch mitentscheiden möchten. Und ich glaube, ich werde auch diesmal nicht das letzte Wort haben. Wobei, so eine Waldburga oder ein Horst-Ewald hätte doch was oder? 😀

Herzlichst, die Julie

 

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4 Comments

  1. Schön, dass du es – zumindest am Blog – mit Humor nimmst. <3 Horst-Ewald find ich gar nicht mal so schlimm 😀 aber ich finde, der Name sollte einfach zusammen mit dem Nachnamen und der Namen deiner übrigen Kids zusammenpassen, egal wie kreativ oder unkreativ, wenn du alle der reihe nach rufst, sollte es einen schönen klang haben.

    1. Ach, wenn ich hadern würde, würde es an der Situation ja doch nichts ändern. Mittlerweile sind wir übrigens alle betroffen.
      Mit den Namen lassen wir uns Zeit, bis wir wissen, ob wir ein Babymädchen oder einen Babyjungen erwarten. Dann ist das Drama auch nur halb so groß, wenn kein passender Nenner gefunden wird. 😀

  2. Hi Julie, ich lese deinen Blog sehr gerne und wie schon oft, sprichst du mir aus der Seele!
    Wünsche deiner family und dir gute Besserung und ein gutes Durchhaltevermögen!! Ich höre auch oft, “ das ist halt so mit Kindern“ und denke mir dabei, es könnte auch mehr Unterstützung geben…fühle mich oft alleinerziehend, weil ich viele Entscheidungen alleine treffen darf…Gott sei Dank sind unsere zwei nicht mehr so klein mit 6 und 8 Jahren. Wünsche euch eine schöne Adventszeit und hoffe, dass sie ihr genießen könnt.lg Jasmin

    1. Liebe Jasmin,
      danke dir. Es kann ja nur besser werden und irgendwann ist diese Welle auch vorbei. Dir ebenso eine wundervolle Adventszeit mit kleinen Auszeiten und Ruhepausen.

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