Vorsätze 2022 als Mama von 6 Kindern? Ganz klar nur positive! Warum ich mir nichts Konkretes vornehme und was ich plane, erfährst du hier!
Gedankenwelt,  Life

Vorsätze 2022 // Nächstes Jahr werde ich endlich …

… ja, was werde ich denn nächstes Jahr endlich? Ich saß ja wirklich die letzten Tage da und habe mir ernsthaft Gedanken gemacht, was ich für Vorsätze für 2022 haben könnte. Diäten habe ich abgeschworen, mehr rauskommen und unter Menschen gehen fällt dank Pandemie flach und auch sonst bin ich eigentlich relativ zufrieden. Also, was sollte ich mir bewusst für 2022 vornehmen?

Eigentlich sollte hier ja erst ein Jahresrückblick 2021 stehen.

Aber ehrlich? Ich habe momentan so wenig Lust, alte Kamellen heraus zu kramen. Mein absolutes Highlight bleibt unser Babymädchen, das uns seit Juli bereichert. Ich bin wirklich dankbar für dieses wunderbare Kind. Für alle meine Kinder.

Auch dafür, dass der Coronsky-Kelch bisher an uns vorüber gezogen ist, obwohl wir mit zwei Schulen und insgesamt vier Klassen zu dem Job meines Mannes in einer Kita wirklich mehr als genug Angriffspunkte hatten.

Die Große ist seit ihrer Wirbelsäulen-OP auch auf einem guten Weg und klagt weit weniger als im Jahr zuvor bei der ersten. Dieses Jahr hat uns einiges abverlangt und das kommende Jahr startet ähnlich, wie 2021 endet.

Allerdings habe ich mir tatsächlich was für 2022 vorgenommen!

Ich möchte mich mehr auf die positiven Dinge fokussieren. Menschen, die uns gut tun, Orte, die uns bereichern.

Und ich möchte mein Ding durchziehen. Weniger Wert auf die Meinung anderer legen und mehr auf mich selbst bauen. Denn damit, habe ich festgestellt, fahre ich am besten. Also arbeite ich an mir, um Unsicherheiten abzulegen, die mich seit jeher begleiten.

Und dann habe ich noch eine bestimmte Aktion im Kopf, die mich das gesamte kommende Jahr begleiten soll. Ich wurde heute nämlich bei Twitter daran erinnert, wie doof es für Hinterbliebene ist, wenn sie sich durch Unmengen an unsortierten Sachen wühlen müssen. Und auch die Ziehgroßeltern misten regelmäßig aus und berichten, wie stolz sie sind, dass sie ihrer Nachwelt nicht einen Haufen Chaos hinterlassen werden.

Hier wird in den kommenden 365 Tagen also jeden einzelnen Tag mindestens ein Teil aussortiert. Und dabei spreche ich nicht von leeren Klopapierrollen – okay, vielleicht doch ab und an – sondern von wirklichen Dingen, die hier einfach nur Platz wegnehmen, statt genutzt zu werden.

Diese Sachen möchte ich dann dementsprechend weitergeben und/oder entsorgen. Je nachdem, ob sich ein Abnehmer findet, die Dinge noch intakt sind und ob es umweltverträglich ist. Bei meinem Kleiderschrank habe ich dieses Jahr vor Weihnachten schon angefangen und sämtliche Sachen entsorgt, die schlichtweg kaputt waren.

Demnächst sollen die Klamotten dran glauben, die mir über die Jahre schlichtweg zu klein wurden. (Du weißt schon, diese Kalorientierchen, die nachts die Kleidung enger nähen.) Ich möchte nämlich nicht, dass meine Kinder später Dinge aussortieren müssen, die eigentlich – überspitzt gesagt – schon ins Museum gehören.

Als mein Opa damals verstarb, kamen noch original verpackte Bettwäsche und Handtücher zum Vorschein. Dinge, die man einfach gehortet und gesammelt hat für schlechte Zeiten. Das will ich nicht.

Freier Wohnraum, freier Kopf. Oder wie war das?

Zumindest habe ich mal irgendwo in diesem Internetz gelesen, dass man sich auch besser fühlt und im Kopf aufgeräumter ist, wenn der Lebensraum genauso leer und strukturiert ist. (Frag mich bitte nicht nach der Quelle.)

Das wird eine kleine Mammutaufgabe, denn, ähm, da sind ja noch 6 Kinder, die jeweils Geburtstag haben, Ostern, Weihnachten und Namenstag feiern. Aber auch da werde ich im kommenden Jahr darauf achten, dass es eher weniger als mehr wird. Denn: Wer muss das Ganze aufräumen und sauber halten? Die Kinder sind es jedenfalls nicht. 😀

Meine Vorsätze für 2022 sind also weit gesteckt.

Ich habe nämlich absolut keine Lust auf Frustration, weil ich irgendwas nicht ganz so umgesetzt bekomme, wie ich es mir vorstelle. Ja, vielleicht sollte ich auch an meiner Frustrationstoleranz arbeiten. Im Jahr drauf eventuell… 🙂

Außerdem kann ich so variabel sein und muss mich nicht an ein festgelegtes Schema halten.

Was hast du dir für das nächste Jahr vorgenommen?

Ich weiß, dass man für einen Startschuss kein bestimmtes Datum braucht. Aber so ein Neuanfang gepaart mit dem neuen Jahr ist dann doch ein wenig beflügelnd, findest du nicht?

Herzlichst, die Julie

 

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, folge mir gern auf FacebookInstagram oder Pinterest.

2 Kommentare

  • Natalie

    Hi Julie,
    erstmal wünsche ich dir und deiner Familie ein frohes neues Jahr! Du hast dir da ein paar tolle Ziele gesteckt – ähnliche sind es bei mir auch. Irgendwie macht Ordnung viel mehr mit mir als nur Ordnung… Im Oktober hatte ich eine Art „Klickmoment“, wo ich anfing konsequent auszumisten. Ich habe jaaaaaahrelang Bücher angesammelt, die ich dann bei diversen Umzügen jedes Mal mit schleppte und die nun das Regal im Wohnzimmer verstopften – ungelesen. Nicht falsch verstehen: ich LIEBE Bücher. Aber das war ein wildes Sammelsurium von ca. 200 (ungelesenen) Büchern, die ich auf Flohmärkten etc gekauft hatte. Irgendwelche Bände mitten in den Reihen, weil ich keine Ahnung hatte, was ich da kaufte. Aber dann hab ich die nicht gelesen, weil a) mitten in der Reihe starten mag ich nicht und b) ich liebe Büchereibesuche viel zu sehr – hab mich also dort mit Lesestoff versorgt. Und im Oktober dann: von 5 doppelten Büchereien auf eine reduziert, den Rest verkauft. Jetzt stehen die Gesellschaftsspiele endlich nicht mehr unten im Büro, sondern da wo sie hingehören: im Sichtfeld – im Wohnzimmer. Und zack, werden sie wieder bespielt. Und irgendwie griff das alles ineinander. So habe ich zB auch bei den Backutensilien aussortiert und will nach dem Urlaub, nach und nach weiter machen. Es fühlt sich so gut an. Ich möchte keine ungenutzten Dinge mehr ansammeln und Platz für unsere eigentlichen Wünsche schaffen, für die wir sonst nie Platz hatten – eine Brotschneidemaschine (mit händisch Kurbel, so ein altmodischen Ding) zum Beispiel, weil ich noch viel öfter selbst backen möchte. Dafür durften dann gern 10 ungenutzte Backformen gehen.
    Jetzt aber genug von mir….

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und drücke dir die Daumen für deine Vorhaben.

    Liebe Grüße,
    Natalie

    • Julie

      Liebe Natalie,
      da sagst du was! Bücher sind etwas, wovon ich mich noch immer nicht trennen kann und mag. Aber ich finde deinen Bericht richtig toll und motivierend. Danke!

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Geht in Ordnung.