Mental Load und Weihnachtszeit // 5 kleine Tipps zur großen Entspannung
Halloween ist vorbei, es geht in schnellen Schritten auf Weihnachten zu und der Keks erzählt mir bei wunderschönem Morgenrot, dass die Engel Kekse backen. Da dachte ich, es ist mal wieder an der Zeit, den Druck von uns Eltern – vornehmlich Mamas – zu nehmen und ein paar Tipps zur entspannten Weihnachtszeit zu teilen. Als Mama von 6 Kindern kann ich da nämlich ein Lied von singen. Also vom Stress, der eigentlich vermeidbar ist.
Mental Load und Weihnachtszeit // Kleine Tipps zur großen Entspannung
💚 Du kannst einen Wichtel einziehen lassen, dir für jeden Tag Streiche und liebevolle Botschaften an dein Kind überlegen. Musst du aber nicht. Es ist vollkommen okay, wenn ihr wichtelfrei lebt. Nebenbei bemerkt haben manche Kinder sogar Angst vor den kleinen Leuten, die ihren Schabernack betreiben. Keine der beiden Optionen macht dich zu einer schlechteren oder besseren Mama.
💚 Du kannst den Kalender deines Kindes selbst basteln & befüllen. Man kann sich dabei richtig kreativ austoben. Nicht nur mit Süßigkeiten, sondern auch mit Spielsachen und Körperpflegeprodukten. Die Auswahl ist groß. Musst du aber nicht. Es ist absolut in Ordnung, wenn du auf einen fertigen Kalender – egal, ob Schokolade oder anders gefüllt – zurückgreifst. Mach das, wozu deine Kapazitäten reichen, dein Kind freut sich über beides.
💚 Du kannst tagelang recherchieren, Rezepte sammeln (Lieblingsrezept gibt es hier), mit Hingabe Plätzchen backen und mit deinem Kind verzieren. Zuckerguss und Zuckerperlen sind sehr ergiebig und machen auch beim Naschen nebenher sehr viel Spaß! Und roher Plätzchenteig erst. Musst du aber nicht. Gekaufte Teige, die du nur noch schneiden musst oder gar gekaufte Kekse schmecken genauso gut und sparen Mental Load. Und falls du dennoch was Besonderes daraus zaubern willst, kannst du dich da noch immer mit Guss und Streuseln austoben.
💚 Du kannst Weihnachten und die Adventszeit pädagogisch aufarbeiten und passende Bücher dazu vorlesen. Es gibt nicht umsonst so viele schöne Adventskalenderbücher. Musst du aber nicht. Weihnachtsfilme und Kakao sind ebenso vollkommen okay. Und ganz ehrlich, manchmal ist es auch einfach nur herrlich entspannend, die Füße hochzulegen, heißen Kakao zu schlürfen und die vorher gejagten Kekse aus dem Supermarkt dazu zu naschen. Du musst wissen, wofür du die Kraft hast.
💚 Du kannst dich mit anderen Eltern vergleichen und dir ein schlechtes Gewissen einreden, weil woanders das Gras eh immer grüner ist. Die einen basteln in mühevoller Kleinstarbeit Weihnachtskarten, die nächsten sind bei jedem Adventssingen dabei. Und dann sind dann noch die besten Vanillekipferl und das perfekt dekorierte Haus am Start. Solltest du aber dennoch nicht. Denn du bist die beste Version der Mama, die du sein kannst. Und du darfst mit deinen Ressourcen haushalten ganz ohne schlechtes Gewissen. Wer weiß, welche Päckchen diese Eltern haben? Und wie viel Rückhalt durch Familie und Freundschaften, dass das möglich ist? Wir haben alle unterschiedliche Voraussetzungen.
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Du entscheidest, was ihr aus eurer gemeinsamen Weihnachtszeit macht. Du entscheidest, ob du dich dem Druck der „Wichtelmafia“ beugst. (Das war sarkastisch spaßig gemeint!) Und du entscheidest, wofür du deine Kraft einsetzt und wann es in Stress ausarten würde. Denn unter Druck entstehen nicht nur Diamanten, sondern auch Burnout und das Gefühl, nie genug zu sein.
By the way: Zieh den Papa mit in die Verantwortung, wenn du kannst und möchtest. Es ist schließlich auch sein Kind. Und, wer weiß, vielleicht macht er ja die besten Kokosmakronen der Welt und kam nur bisher nicht zu seinem Familienruhm. 😜
Und nein, du bist keine schlechte Mama, weil du in der Weihnachtszeit weniger machst als andere. Du bist auch keine bessere Mama, wenn du die Kapazitäten für all die Details hast, die andere nicht aufbringen.
Mach, was euch gut tut. Zur Weihnachtszeit besonders. Denn, wie oben schon erwähnt, Stress und Druck überträgt sich nur auf dein Kind und fällt dann auf dich zurück. Davon hat niemand was. Du rockst das!
Herzlichst, die Julie
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