Vegane Produkte & tierleidfrei sind im Alltag mittlerweile einfach zu kaufen, ohne Einschränkungen zu erleben. Hier findest du Tipps und Ideen, wie du Nachhaltigkeit in deinen Alltag einbauen kannst.
Gedankenwelt,  Life

Unsere Märzchallenge – mehr Nachhaltigkeit im Familienalltag durch Haushaltsprodukte!

Nachhaltigkeit geht uns alle etwas an. Und dieses Jahr stelle ich dir jeden Monat eine Aufgabe vor, die du für dich in den Alltag integrieren kannst. In der Märzchallenge will ich dir zeigen, wie einfach es sein kann, ein bisschen was für die Umwelt zu tun, ohne auf etwas zu verzichten – außer auf Tierleid. Wie du vielleicht weißt, leben wir vegan. Das bedeutet nicht nur, dass wir tierische Lebensmittel meiden, sondern das betrifft viele andere Bereiche auch. Und auf diese Bereiche außerhalb der Ernährung beziehe ich mich heute.

Kennst du schon folgende nachhaltige Ideen?

Märzchallenge – weniger Produkte mit Tier ist mehr für die Umwelt

Nenne es von mir aus Teilzeitveganismus oder selektiven Umweltschutz, aber auch Kleinvieh macht Mist und jeder Schritt in die richtige Richtung ist wichtig. Denn neben dem offensichtlichen Tierleid sind tierische Produkte Hauptursache für die Klimakrise durch klimaschädliche Gase (Kühe pupsen ordentlich Methan) und Monokulturen.

Ich zeige dir nun einige Marken und Produkte für Alltag, Haushalt und Körper, die vegan sind und dennoch genauso wirksam wie die tierischen Ursprungs. Weil für saubere Wäsche und glänzende Haare kein Tier sterben muss.

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Vegane Waschmittel & Weichspüler

Hier kannst du es dir einfach machen, denn die meisten Marken findest du beim Drogeriemarkt deines Vertrauens. Ich habe lange Zeit mit ECOVER Waschmittelpulver* gewaschen, mein Mann liebt auch den Weichspüler der Marke und es gibt auch Flüssigwaschmittel*, was ich persönlich aber nicht so gern mag.

Auch die Produkte von Frosch* sind vegan und mein persönlicher Liebling, weil sie schon jahrelang bewiesen haben, dass gut duftende Wäsche auch ohne tierische Bestandteile funktioniert – lange, bevor das „Trend“ wurde. Mein absolutes Lieblingswaschpulver ist mit Granatapfel*!

Wenn du es ein bisschen exklusiver haben möchtest, kann ich dir online Jean & Len* ans Herz legen. Aber auch Sonett* wird immer wieder empfohlen. Hier musst du allerdings aufpassen, denn nicht komplett alle Produkte der Marke sind vergan. Everdrop* ist hochpreisig im Vergleich, aber auch komplett ohne tierische Bestandteile.

Was ich dir noch ans Herz legen kann, sind die Produkte von Mother’s Earth. Die sind nämlich nicht nur vegan und nachhaltig, sondern auch noch relativ günstig und spenden bei jedem Verkauf an Organisationen für Menschen & Tiere in Not.

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Vegane Putzmittel

Hier ist Frosch* wieder absolut vorn mit dabei. Egal, ob für Kloreiniger oder Allzweckreiniger, die Dinger können was, ganz ohne Tier. Von der DM Eigenmarke gibt es eine tolle Spülmittelauswahl, die idR auch vegan ist. Und ECOVER* hat auch einiges an Reinigungsmitteln, wobei ich die noch nicht getestet habe.

Die Rossmann Eigenmarke Eco Freude hat ein paar vegane Produkte im Angebot, ich hoffe allerdings, dass da noch mehr kommt.

Online findest du viele Produkte von Marcel’s Green Soap*. Die sind alle vegan und relativ preiswert. Dazu sehen sie noch recht fancy aus. Benutzt habe ich sie bisher nicht.

Vegane Pflegeprodukte

Hier kannst du es dir einfach machen und in den Drogeriemarkt deines Vertrauens gehen. Sowohl bei DM als auch bei Rossmann haben die meisten Produkte der Eigenmarken das Vegan-Label. Egal, ob Duschgel, Shampoo, Spülung oder Badezusatz, mit der Eigenmarke fährst du eigentlich immer richtig gut, ohne dass dafür Tiere ausgebeutet werden müssen. Ich liebe die Badezusätze von Isana.

Aber auch das Shampoo bei Lidl bspw. und auch einige Produkte bei Aldi sind vegan gelabelt und duften wunderbar.

Herbal Essences hat auch teilweise vegane Produkte, wie die Haarmaske*. Hier musst du auf das Label achten. Lush hat auch einige Produkte im Sortiment, wobei mir die meist ehrlicherweise zu intensiv riechen.

Auch hier kann ich dir wieder Jean&Len* ans Herz legen. Die sind vielleicht ein bisschen teurer, aber grundsätzlich vegan & tierversuchsfrei ist. Du findest sie online und auch im stationären Handel. Auch die Seren sind unglaublich toll.

Klopapier

Man mag es nicht meinen, aber Klopapier ist oftmals durch tierische Bestandteile weich gemacht. Und das will man eigentlich nicht am Hintern haben oder? Deswegen hier ein paar  Marken, die auf Recycling und Nachhaltigkeit setzen.

Zahnpasta

Man mag es nicht glauben, aber auch hier gibt es Produkte, die nicht tierfrei sind. Und gerade, wenn man es so einfach vermeiden könnte, ist es doppelt ärgerlich, sich damit die Zähne zu schrubben, findest du nicht? Ein paar vegane Alternativen gibt es jetzt hier.

Bei den Kindern setzen wir allerdings weiter auf Elmex auf Anraten der Zahnarztpraxis. 

Kosmetik

Einfacher geht es nicht. Geh durch deinen Drogeriemarkt und lass dich vom „Vegan“-Label leiten. Fast alle Marken haben tolle Produkte, die den „klassischen“ in nichts nachstehen. Meine absolute Lieblingsmarke ist hier „Rival loves me“. Aber ich habe auch einige Alverde-Produkte in meinem Sortiment.

Schuhe & Kleidung

Viele Marken setzen mittlerweile bei Schuhen aus Kunstleder. Das ist genauso wasserabweisend, wärmend und schick, wie gegerbte Tierhaut und nachhaltiger. Manchmal sind auch die Sohlen aus Leder, aber das kannst du meist an der Lasche ablesen oder bei der Verkaufskraft nachfragen. Ich persönlich mag Rieker total gern und dort gibt es viele vegane Modelle. Und mit Sketchers* bestreite ich meinen Alltag zur Schule und zurück, weil das Fußbett einfach göttlich ist.

Bei Kleidung achte am besten darauf, dass auf dem Zettelchen zur Zusammensetzung des Teils folgende Stoffe nicht verwendet werden: Leder, Wolle, Seide, Pelz, Daunen oder Hornknöpfe. Dagegen sind Baumwolle, Leinen, Hanf, Bambus und Kork kein Problem. Auch synthetische Stoffe wie Nylon, Polyester und Viskose sind okay und schonen unsere Fauna. 

Am besten kaufst du jedoch 2nd Hand und sparst dabei noch richtig viel Geld. Für Kinder sind Kleiderbasare mein absolutes Go to. Für mich als erwachsene Person werde ich oft auf Sellpy oder Kleinanzeigen fündig. Vinted finde ich ehrlich gesagt nur unangenehm, sowohl von Käufer- als auch Verkäuferseite.

Auch günstige Kleidung vom Discounter oder Billiganbietern muss keine Fast Fashion sein, wenn du bewusst kaufst und sie länger als für einen Anlass trägst.

Rucksäcke, Reisetaschen & Co

Auch das gibt es mittlerweile wunderbar einfach sowohl im Ladengeschäft als auch online in breiter Masse mit großer Auswahl. Auch beim Schulranzen gibt es tolle Möglichkeiten ohne Lederapplikationen, wie beim GMT for Kids*, der nebenbei bemerkt noch unglaublich toll für den Rücken ist. Du musst auf nichts verzichten und tust dennoch was für die Umwelt.

*****

Mir ist klar, dass der Input dieser Märzchallenge ganz schön viel ist und man das erstmal verarbeiten muss. Aber wenn dir erst bewusst wird, wo eigentlich überall tierische Bestandteile drin stecken, obwohl sie absolut unnötig sind, greifst du automatisch lieber zur veganen Alternative. 

Das heißt übrigens nicht, dass du deine aktuellen Sachen wegwerfen sollst, sondern aufbrauchen und dann langsam nach und nach umstellen, bis alles ersetzt ist. Das Geld hast du ja schon ausgegeben.

Und jetzt, jetzt wünsche ich dir, dass du diese Ideen und Tipps im Hinterkopf behältst. Weil vegan leben und Nachhaltigkeit sich eben nicht nur auf Lebensmittel bezieht.

Herzlichst, die Julie

 

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