„Götterfunke 2: Hasse mich nicht“ von Marah Woolf
Sie will alles hinter sich lassen, er folgt ihr mit seiner Familie und verlegt den Ort des bevorstehenden Krieges auf ihre Heimatstadt. „Götterfunke 2: Hasse mich nicht“ von Marah Woolf geht so spannend und emotional weiter, wie der erste Band der Trilogie geendet hat.
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Darum geht es in dieser Romantasy von Marah Woolf:
Das neue Schuljahr beginnt und Jess versucht, Cayden zu vergessen, nach allem, was er ihr angetan hat. Aber Zeus und seine Götter haben anscheinend andere Pläne, und schon am ersten Schultag steht Cayden plötzlich vor ihr. Schwebt Jess etwa in Gefahr? Ist Agrios ihr womöglich nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der Götter hineingeraten, sondern wünscht sich ein ganz normales Leben. Aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann? Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?
Meine Rezension des zweiten Götterfunke Bandes:
Nachdem ich den ersten Band verschlungen hatte, wollte ich direkt wissen, wie es weiter geht und musste natürlich direkt starten. Jess‘ ehemals beste Freundin zeigt sich immer mehr von ihrer hässlichen Seite, hat Lügen erzählt und agiert missgünstig, während Jess einfach nur ihr Ding machen und mit ihrer Mama und ihrer Schwester in Ruhe leben. Aber wie es so kommen muss, taucht Cayden mitsamt der gesamten Götterfamilie auf und Zeus übernimmt eine Altgriechischklasse in der Schule.
Normalerweise schwächeln die zweiten Bände von Trilogien ja gern. Dieser hier war aber mindestens genauso gut wie der erste Götterfunke-Band. Die Charaktere, vor allem die Protagonistin, bekommt immer mehr Tiefe. Sie agiert im Vergleich zum ersten Buch weit überlegter, reifer. Wobei mir hier die Ehrlichkeit gefehlt hat, weil Jess nicht zu ihren Gefühlen stehen wollte und somit mehr Drama ausgelöst hat, als nötig gewesen wäre.
Dazu kommt Mateo. Ich will hier nicht zu viel spoilern, doch diese Figur ist ziemlich offensichtlich nicht das, was sie zu sein scheint. Besonders irritierend fand ich, dass sogar sein eigener Bruder ihn nicht erkennen kann, bis er sich offenbart.
Dennoch war die Geschichte absolut in sich schlüssig und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Autorin beherrscht es einfach aus dem Stegreif, spannende Settings zu kreieren, sämtliche Emotionen zu bedienen und so fließend zu schreiben, dass man über die Seiten fliegt.
Und natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich hier um Teenager rund um ihren 18. Geburtstag handelt und es daher eher für jüngeres Publikum geschrieben wurde. Dennoch lohnt es sich auch für Erwachsene, da diese doch eher leichte Fantasy-Kost perfekt geeignet ist, um sich nebenbei mit den griechischen Göttern zu befassen und sein Geschichtswissen aufzuforsten.
Hierfür gibt es eine absolute Leseempfehlung – am besten, wenn du auch den letzten Band schon parat hast. Denn der Cliffhänger ist wirklich nicht ohne.
Meine Bewertung von „Götterfunke 2: Hasse mich nicht“ von Marah Woolf:
Hier gibt es das Buch zu kaufen:
480 Seiten
Gebundenes Buch 18, 99 €
Erscheinungsdatum 25.9.2017
ISBN 3791500414
Viel Spaß beim Lesen!
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