House of Night wird als der Nachfolger der Twilight Reihe gehandelt. Julie hat den ersten Band "Gezeichnet" gelesen. Hier findest du eine ausführliche Rezension
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„Gezeichnet“ von P.C. Cast & Kristin Cast (House of Night 1)

Der Auftakt in eine Buchreihe voller Magie, Mythen und Teenagerintrigen – „Gezeichnet“ von P.C. Cast & Kristin Cast führt in die Vampyrwelt ein, anders als erwartet.

Klappentext – darum geht es im Fantasy Roman:

Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.

Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten…

Meine Rezension dieses Teenagerromans:

Diese Buchreihe wurde als der grandiose Nachfolger der „Biss“-Reihe gehandelt, weswegen ich sie mir vor Jahren gebraucht gekauft und dann ins Regal gestellt hatte. Jetzt wollte ich meinen SuB abbauen und habe mir den ersten Band gegriffen. Was soll ich sagen? Die Erwartungen waren hoch, die Enttäuschung war groß.

Zoey lebt in einer Patchworkfamilie und kommt überhaupt nicht mit ihrem Stiefvater klar. Als sie gezeichnet wird, reagiert dieser dementsprechend und sie flüchtet. Von ihrer Oma, einer Cherokee, wird sie ins Internat für Vampyre gebracht, wo sie sich einfinden und gegenüber anderen Jungvampyren behaupten muss. Natürlich gibt es dabei Schwierigkeiten, wie etwa der menschliche Exfreund, der nicht loslassen kann und der Verlust anderer Personen.

Die Storyline an und für sich klingt unglaublich spannend und ist eine gute Idee. Die Ausarbeitung allerdings ist ziemlich fraglich.

Das Buch erschien 2007 und die Sprache ist nicht wirklich gut gealtert. Viele Begrifflichkeiten stoßen mir sauer auf, hätten es aber wahrscheinlich vor 18 Jahren auch schon gemacht. Die Geschichte hat einen guten Spannungsbogen, holt ab und bildet ein neues Paralleluniversum im Hier und Jetzt. Das wird jedoch komplett kaputt gemacht durch misogyne Begrifflichkeiten, wie „Fickfetzen“ (ja, ehrlich, ein Zitat), gelebte Homophobie und Bodyshaming vom Feinsten. 

Man merkt, dass das Autorenduo (Mutter und Tochter) versucht haben, jugendliche Sprache einfließen und es so zeitgemäß wirken zu lassen. Der Schuss ging allerdings nach hinten los. Und selbst 2007 war Homophobie, Rassismus, Bodyshaming und Misogynie schon total daneben.

Sehr schade, ich hatte mich auf diese Reihe gefreut, werde aber davon absehen, sie weiterzulesen. Wer darüber hinwegsehen kann, bitteschön. Ich kann es nicht. Von mir daher auch keine Empfehlung zum Kauf.

Meine Bewertung vom 1. Band der „Hous of Night“ Reihe:

Bewertung Buecherliebe 2 von 5

Hier kannst du das Buch kaufen:

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464 Seiten

Hardcover 16, 95 €

Erscheinungsdatum 29.12.2009

ISBN 3596860032

Viel Spaß beim Lesen!

 

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