Meine Vorsätze für 2026 – was bleibt nach 3 Monaten noch übrig?
Vor drei Monaten zum Jahresanfang habe ich meine Vorsätze formuliert. Ich weiß, dass viele Pläne schon innerhalb der ersten 4 Wochen scheitern und man sich oftmals die Ziele zu hoch steckt. Aber was ist nun aus meinen Wünschen geworden? Habe ich mich durchgebissen oder eher aufgegeben? Ich nehme dich hier ehrlich und ungeschönt mit und plaudere nun also aus dem Nähkästchen.
Jahresvorsätze 2026 – was davon hab ich durchgezogen?
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Lesen – jede Woche ein Buch
Ähm ja, das hat ehrlich gut geklappt, bis ich zu einem Buch gegriffen habe, das mich so gar nicht abgeholt hat. Ich saß da locker 3-4 Wochen an diesem Buch und habe mich dann dazu entschlossen, es zugunsten eines anderen beiseite zu legen. Und siehe da, nun habe ich wieder innerhalb einer Woche zwei Bücher gelesen und bin beim dritten schon gut dabei. Meinen Schnitt konnte ich nicht halten, aber ich bin wieder im Lesefluss drin.
Meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) konnte ich allerdings auch nicht wirklich abbauen, denn: Ich habe jetzt in den 3 Monaten so viele Bücher geschenkt bekommen, die dann doch weit mehr waren, als ich bisher gelesen habe. Aaaaber dadurch habe ich auch wieder mehr Auswahl und kann lesen, worauf ich Lust habe. Die nächste Leseflaute ist somit hoffentlich noch weit entfernt.
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Jeden Tag Bewegung
Dieser Jahresvorsatz klappt – solange das Wetter passt und Schule ist. Alleine gehe ich ehrlich ungern spazieren und schaffe so ziemlich selten meine 7-10.000 Schritte. Aber unter der Schulzeit besteht der Keks auf Begleitung und Abholung und das allein deckt schon einiges.
Am Wochenende, oder wenn das Wetter mies ist, muss ich mich regelrecht dazu zwingen, mich übers Minimum hinaus zu bewegen. Meist bleibt es dann dennoch unter 5000 Schritten. Joa, aber noch immer besser als letztes Jahr. Ich steigere mich und merke, dass es mir gut tut. An meinem Ziel bin ich allerdings noch lange nicht.

Ich bin süß genug – kein Zucker mehr
Das war bis Mitte Februar tatsächlich eine Vollkatastrophe. Es waren noch so viele Süßigkeiten von Weihnachten übrig, wir hatten unglaublich viel geschenkt bekommen und wenn es da ist, isst man es halt. Meine Binge Eating Anfälle waren dementsprechend schlimm. Mitte Februar habe ich dann nach langen Jahren einen Hausarzt gesucht, mich auf den Kopf stellen lassen und beschlossen, so geht es nicht weiter. Von heute auf morgen habe ich meine gesamte Ernährung umgestellt und lebe jetzt seit 6 Wochen komplett zuckerfrei und ketogen. In Kombination mit unserem veganen Lebensstil tatsächlich eine Herausforderung, aber es ist möglich.
Seit 6 Wochen habe ich also keine Getreideprodukte, keinen Zucker und kaum was gegessen, was die Migräne oder das Lipödem ärgern kann. Und es geht mir so gut, wie schon lange nicht mehr. Dadurch, dass durch diese Ernährungsform auch der Blutzucker konstant bleibt, sind Foodnoise & Binge Eating komplett weg. Es ist ein absolut neues und gutes Lebensgefühl.
Die liebe Uni
Die habe ich absolut vernachlässigt. Hier sind parallel so viele Baustellen offen und sobald ich das Gefühl habe, ich werde Herrin über das Chaos, tun sich neue auf. Ich zahle monatlich meinen Beitrag an die Fernuni und bekomme einfach nicht die Kurve, mich stundenweise auszuklinken und was für mein Studium zu tun. Und ehrlich, das macht mir ersten Sorgen und zweitens Angst. Denn da fließt eine Menge Geld rein und mir fehlen einfach die Kapazitäten dazu. Ich hoffe, dass das ab Mai, da stehen nämlich einige Veränderungen an, wieder leichter wird. Aber dieser eine Kurs, an dem ich nun schon seit wirklich über einem halben Jahr sitze, der bringt mich zum Verzweifeln.

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Bis auf die Uni bin ich tatsächlich zufrieden. Ich weiß, dass die meisten Jahresvorsätze meist schon nach 6 Wochen abgebrochen werden. Deswegen finde ich es umso schöner, dass ich noch immer die Motivation und Disziplin finde, mich um mich zu kümmern. Und das neben Kindern und Haushalt und sonstigen Dramen. Natürlich ginge immer mehr, aber irgendwo muss ich eben auch noch gucken, dass ich nicht ausbrenne. Dafür läuft dieses Jahr wirklich okay oder was meinst du?
Wie steht es um deine Vorsätze? Erzähl mal!
Herzlichst, die Julie
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