DIY, Bastelanleitung, Upcycling eines Poloshirts, Indianerkostüm, ohne Nadel und Faden im Mamablog Puddingklecks
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DIY Lastminute Indianerkostüm // Upcycling ohne Nadel und Faden

Der Fasching ist in vollem Gange. Überall rennen kleine Elsas und Annas durch die Gegend, Darth Vader hat Kuchen auf dem Anzug kleben und die Ketchupschnute des Cowboys sieht aus, wie die Wunde aus einer waschechten Saloonschlägerei. Dazu tönt aus allen Lautsprechern in Presslufthammerlautstärke „Da hat das rote Pferd …“ und Eltern mit Katzenohren und Afroperücke himmeln in verklärtem Blick kleine Drachen an, die den Auftritt der Tanzmädels crashen.

Was aber, wenn man das Kaufen des passenden Kostüms verpasst hat? Dem Zwerg ging es letztes Jahr so, dass er sich einfach nicht entscheiden konnte und eigentlich unverkleidet auf den Faschingsball wollte. Das Ende vom Lied? Ein aufgelöster kleiner Mann, der 10 Minuten vor Abfahrt erklärte, er wolle ein Indianerkostüm.

Da wir Mamas (und Papas) aber leider nicht zaubern können, musste ich mir einen Trick aus dem Ärmel ziehen. Passend dazu lag da noch ein ziemlich altes, noch aus meiner Kindheit existierendes, schrecklich ockerfarbenes Poloshirt herum. Das Indianerkostüm wurde kurzerhand daraus gemacht. In nicht einmal 10 Minuten. Und der Zwerg war happy.

Und weil ich finde, dass solche easy DIY-Anleitungen im Alltag unheimlich praktisch sind, dachte ich mir, ich verblogge für dich dieses tolle Kostüm.

Was du für das Indianerkostüm brauchst:
  • ein ausrangiertes Poloshirt, etwa 2 Nummern zu groß
  • Schere
  • Locher
  • Filzstifte
  • (Leder-)Band oder Kordel

Als erstes habe ich, ziemlich grobmotorisch, den Kragen vom Poloshirt abgeschnitten. Auch die Knopfleiste musste daran glauben und wurde von der Schere abgetrennt. Sowohl an den Ärmeln als auch am Saum unten habe ich dann Fransen, etwa 2 cm lang, hinein geschnitten. So hat es diesen fransigen und urigen Anblick der sonst gekauften Indianerkostüme.

Neben der nicht mehr vorhandenen Knopfleiste wurde dann dreimal der Locher – ein ganz normaler Papierlocher – angesetzt, damit sich Öffnungen für die Kordel oder das Lederband ergeben. Das Lederband habe ich dann einfach, wie beim Schuh durchgezogen und mit einer Schleife versehen.

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An den Schultern und um den Kragen kann man nun mit Filzstift (oder Textilfarbe) die typischen indianischen Muster und Striche verewigen. Und das war es auch schon. Super schnell, extrem einfach und ohne Nähmaschine.

Wer mag, kann auch noch einen alten dünnen Gürtel um den Bauch des Mäuschens binden. Dem Zwerg hat es allerdings so gereicht.

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Auf dem Fest hatten wir dann einen ausgelassenen kleinen Jungen, der mit seinem Totemstock (ein abgebrochener Ast aus dem Garten) seiner Wege ging und – ganz in Indianermanier – seine selbstgejagten Pommes mit der Hand aß. Was will man also mehr?

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Und falls du noch eine alte verschlissene Kinderjeans übrig hast, wie wäre es mit einer schicken Handtasche zum Hippie-Look?

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