Der Sonntag in Bildern // 3.12.17

Es ist dunkel und kalt und ich blicke ehrfürchtig auf das Babyphon, in der Hoffnung, der Fieberfrosch gönnt sich etwas Schlaf, um schnell wieder gesund zu werden. Und gleichzeitig ist das das erste Dezemberwochenende und der erste Advent. Mit vollem Terminkalender, schnupfigen Nasen und ganz viel Liebe. Und bevor ich jetzt selbst ins Bett husche und hoffe, den Schlaf von letzter Nacht nachzuholen, nehme ich dich noch mit durch den 3.12.17, ganz nach dem Vorbild der lieben Susanne von „Geborgen Wachsen„. 🙂

Gegen 6 Uhr wurde ich wach. Nicht durch die Kinder, die sonst durchs Haus schleichen, nein. Der dicke Kater lief die Treppen auf und ab und es knarzt so wunderschön. Bis halb 8 hatte ich somit Zeit, das Frühstück vorzubereiten.

Unser Adventskalender – ganz unkreativ aus Brotzeittüten – wurde natürlich auch direk geplündert. 🙂

Während die Mädels sich mit dem Papa auf den Weg zur Kirche machten – wir stecken nämlich gerade mitten in der Kommunionsvorbereitungsphase – kuschelten wir anderen noch ein bisschen auf dem Sofa.

Der Zwerg merkte recht schnell, dass es dem Frosch nicht ganz so gut ging und half ihm ganz lieb beim Anziehen, bevor er selbst zum Spielen raus ging.

Mit dem Frosch zusammen sah ich mir das tolle Nikolausbuch an, das ich dir diese Woche bereits vorgestellt habe.

Als die Mädels von der Kirche kamen, gingen sie direkt mit den Jungs hoch, um zu spielen und die noch ausstehenden Hausaufgaben zu machen. Meine Gelegenheit, heimlich den besten Stollen, den ich jemals gegessen habe, zu naschen. 😀

Der Frosch wanderte noch vor dem Essen ins Bett und verpasste so die zweite Runde Brezen und das Sonntagsmärchen. Währenddessen nutzten der Herzmann und ich die Ruhe aus und schauten eine Folge meiner momentanen Lieblingsserie.

Am Nachmittag war das Lego Duplo ganz angesagt. Auch der Frosch setzte sich dazu, bis ihn die Erkältung wieder einholte und er sich aufs Sofa zurück kuschelte.

Zum Abendessen gab es unheimlich leckere Putenschnitzel, überbacken mit Spinat und Ricotta. Ein Träumchen. Also für mich und den Herzmann. (Jaja, der Esel nennt sich immer zuerst.) Die Kinder fanden das Ganze eher suboptimal und enthielten sich der Aussage nach dem Geschmack. 😀

Als der Herzmann dann zum zweiten Mal mit den Mädels loszog – diesmal das Musikschulkonzert – war es für den Zwerg an der Zeit, ins Bett zu wandern. Der Frosch unterstützte mich noch fleißig beim Brot backen für die Schule am Montag und stand mit Rat und Tat zur Seite, als es um die Planung der Hauptspeisen für nächste Woche ging.

Und kurz, bevor der arme Frosch, dem es zunehmend doofer ging, ins Bett huschte, kuschelte er noch ganz fest mit dem dicken Tiger. Der ließ es sich zumindest so lange gefallen, bis er merkte, der Frosch öffnet ihm keine Dose.

Jetzt sind alle wieder zuhause, die Mäuse im Bett und wir im Feierabendmodus. Ja, unser Sonntag war ziemlich durchwachsen. Aber schön. Ich bräuchte nur ein paar Daumen, dass die Nacht ruhig verläuft. Bitte. 🙂

Gleich geht es ins Bett, von dort aus dem leisten Schneefall zuschauen. Gibt es etwas Schöneres?

Herzlichst, die Julie

 

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